Eine runde OLED-Leuchte ist gar nicht rund

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Bei einer runden OLED-Leuchte wird das Licht aus einer quadratischen Lichtfläche emittiert. Leiterbahn, elektronische Bausteine und Kontakte sind direkt auf Glas aufgebracht.

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Die „OMLED Round“ ist eine OLED-Leuchte, deren Licht von einer quadratischen Lichtfläche erzeugt wird.
Die „OMLED Round“ ist eine OLED-Leuchte, deren Licht von einer quadratischen Lichtfläche erzeugt wird.
(Bild: David Mertl)

Runde OLED-Leuchten: Die in Deutschland entwickelten und hergestellten Leuchten mit dem Namen „OMLED Round“ transformieren das blendfreie Licht des eigentlich quadratischen OLED-Leuchtmittels zu einem kreisrunden leuchtenden Scheinen. Die Vorderseite der Leuchten besteht, wie auch die eckigen Leuchten der Schwesterserie „OMLED One“, aus satiniertem Weißglas, das als Lichtträger dient. Das weiß oder schwarz bedruckte Glas der Leuchten-Rückseite erfüllt hingegen andere Funktionen: Es ist gleichzeitig Platine und Bedienoberfläche.

Lichttechnische Parameter

Verbaut ist eine OLED mit einer Farbtemperatur von 2800 K und einer Farbwiedergabe von >80. Den Lichtstrom gibt der Hersteller mit maximal 150 lm und den Abstrahlwinkel mit 150° an. Die Nutzungslebensdauer ist mit 30.000 Stunden bei 70 Prozent Lichtstrom spezifiziert.

Die Leiterbahnen, elektronischen Bausteine und Kontakte für das OLED-Panel sind direkt auf der Innenseite des rückseitigen Glases aufgebracht. Das ermöglichte ein in Deutschland entwickeltes und patentiertes Herstellungsverfahren. Dadurch lässt sich die Aufbauhöhe der Leuchte deutlich reduzieren. Die Gehäuse der OMLED-Leuchten sind acht Millimeter dick. Zudem werden durch die Technologie konventionelle Platinen aus Kunststoff überflüssig. Jedes Leuchtenmodul ist einzeln dimmbar und um das Stativ schwenkbar. Durch eine Berührung des in der Oberfläche des Deckglases integrierten Touchdimmers lässt sich das Licht zudem stufenlos dimmen und ein- bzw. ausschalten.

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