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Laser-Vibrationssensor Eine optische Lösung für Predictive Maintenance und Industrie 4.0

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: AMS)

Mit dem optischen Sensor namens VocalZoom hat AMS zusammen mit dem israeleischen Unternehmen VocalZoom eine Technik entwickelt, die auf Laserbasis Vibrationen von beispielsweise Maschinenteilen misst und analysiert. Ein solcher Sensor überwacht kontinuierlich den Maschinenzustand in Szenarien wie Industrie 4.0, IIoT und Predictive Maintenance. Messdaten werden auf eine Distanz von maximal 3 m berührungslos in einem breiten Frequenzspektrum erfasst. Um Maschinenausfälle vorausschauend und zuverlässig erkennen zu können, sind Vibrationen von Antriebs-, Maschinen- oder Anlagenteile hilfreich; ihr kontinuierliches Erfassen und das Erkennen von Veränderungen lässt Schlüsse auf einen möglichen Wartungsfall zu. Für die Aufnahme dieser Vibrationen kommen bisher herkömmliche Techniken wie MEMS- oder Piezosensoren sowie Mikrofone zum Einsatz. Für deren aufwändige Montage und Verkabelung sind die Anlagen meist stillzulegen. Auch seien die Sensoren selten empfindlich genug und anfällig gegen Umgebungsgeräusche oder Vibrationen. Das vorgestellte Sensorsystem erlaubt die präzise Vibrationsmessung ohne aufwändige Verkabelung. Für das Applizieren des nur 15 mm x 6 mm großen VocalZoom-Sensors sind Stillstandzeiten für die Sensormontage ebenso wenig nötig wie zertifizierte Maschinentechniker, konstatiert der Anbieter AMS. Der Sensor kann sehr kleine, bewegte, heiße oder nasser Objekte vermessen. Vibrationen bis 6 kHz sind ebenso erfassbar wie sehr langsame Schwingungen.

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