Indistrielle USV Eine industriegerechte AC-USV für die Tragschienenmontage

Autor / Redakteur: Christoph Manegold * / Gerd Kucera

Wer unter Industriebedingungen AC-Verbraucher per USV absichern will, muss nicht auf Geräte der IT-Welt zugreifen. Die Trio-AC-USV ist ein Hutschienengerät speziell für den Serienmaschinenbau.

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Bild 1: Das USV-System gibt es für den europäischen und asiatischen Bereich mit 230 VAC sowie mit 120 VAC für den US-Markt.
Bild 1: Das USV-System gibt es für den europäischen und asiatischen Bereich mit 230 VAC sowie mit 120 VAC für den US-Markt.
(Bild: Phoenix Contact)

Auch wenn in der Automation unbestritten 24 VDC das Maß aller Dinge ist, gibt es nach wie vor Verbraucher im industriellen Einsatz, die auf 230 VAC oder, zum Beispiel in den USA, auf 120 VAC angewiesen sind. Hierbei sind insbesondere Industrie-PCs zu nennen, aber auch bestimmte SPS-Typen oder Aktoren müssen mit AC-Spannung versorgt werden.

Gerade im Maschinenbau sind bei kleineren Stückzahlen oder auch bei Anlagen mit Industrie-PCs oder Kameras Spannungsversorgungen im Schaltschrank mit 230 V und 120 V sehr verbreitet.

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Wenn höhere Ausfallsicherheit durch Zuschalten einer USV-Lösung gefragt ist, müssen Elektrokonstrukteure improvisieren, damit der Industrie-PC bei kürzeren Spannungsausfällen oder Spannungsschwankungen betriebsbereit bleibt. Zudem muss bei längerem Blackout das kontrollierte Herunterfahren des PC und aller angeschlossenen Prozesse möglich sein.

Daher sind unterbrechungsfreie Stromversorgungen in 19-Zoll-Einschubracks oder Stand-alone-Gehäusen, die eigentlich für den Einsatz in Rechenzentren konzipiert wurden, kein ungewohnter Anblick in Produktionsumgebungen.

Doch diese Geräte sind für die kontrollierten Bedingungen in einem Rechenzentrum konzipiert und erfüllen nicht die Anforderungen an elektromagnetische Verträglichkeit, Klimabeständigkeit, Vibration und vieles mehr. Zulassungen für Einsätze unter besonderen Bedingungen wie der Prozesstechnik oder dem Schiffbau sind nicht erreichbar.

Aufgrund ihrer Größe können die Geräte nicht in den Schaltschränken installiert werden, sodass die Konstrukteure sie entweder an eine Gehäusewand des Schaltschranks anschrauben oder unter einem Tisch verschwinden lassen.

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