802.11-Bluetooth und WiMax

Eine Frage des Sicherheitsabstandes

26.02.2009 | Autor / Redakteur: Von Siddharth Shetty and Roberto Aiello* / Jan Vollmuth

Ungetrübtes Vergnügen: Wer etwa im Cafe wireless Daten übertragen möchte, braucht störungsfreie Verbindungen
Ungetrübtes Vergnügen: Wer etwa im Cafe wireless Daten übertragen möchte, braucht störungsfreie Verbindungen

Bluetooth der nächsten Generation muss so implementiert werden, dass keine störenden Interferenzen mit anderen Technologien im Nachbarspektrum auftreten, das etwa an WiMAX oder LTE vergeben ist. Wie nahe dürfen sich die Funkeinheiten kommen, bevor der Endanwender Beeinträchtigungen feststellt?

Die Bluetooth-Technologie der nächsten Generation muss mit der Gewissheit implementiert werden, dass die schnelle Funkverbindung keine störenden Interferenzen mit anderen Technologien im benachbarten Spektrum hervorruft, das an IMT-2000-Dienste wie WiMAX, WCDMA und LTE vergeben ist. IMT-2000 steht für International Mobile Telecommunications-2000. Unte dieser Bezeichnung wurden die Anforderungen der ITU-R (Radiokommunikationssektor der International Telecommunications Union) an ein Mobilfunksystem der dritten Generation (3G-Mobilfunksystem) zusammengefasst.

Die in diesem Beitrag beschriebenen aktuellen Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Industrie gefordert ist, Maßnahmen für eine friedliche Koexistenz der Funktechnologien zu ergreifen, wenn der Anwender keine Einbußen feststellen soll.

Das unlizenzierte 2,4-GHz-ISM-Band wird weltweit von Millionen Bluetooth- und WiFi-Funkeinheiten genutzt. Zurzeit werden diese Technologien vorwiegend für Applikationen mit relativ geringem Auslastungsgrad verwendet – z.B. bei Bluetooth-Headsets oder WiFi-Internet-Zugängen.

Die nächste Bluetooth-Generation auf 802.11-Basis wird eine ganze Reihe weiterer Anwendungsszenarien erschließen, die deutlich mehr Bandbreite benötigen und folglich mehr „Air Time“ belegen. Beispiele sind drahtlos angeschlossene Netzwerkdrucker, das Synchronisieren von Musik-Playern und das Austauschen von Videos und Bildern mit anderen portablen Produkten oder Display-Geräten.

Ergänzendes zum Thema
 

Interferenzpotenzial von Bluetooth

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