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Eine Firmware-Strategie für das Internet der Dinge

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Middleware für Web Services hält Einzug in die Firmware

Web-Service-Middleware in einen Beitrag über Firmware-Strategie einzufügen, mag wie Blasphemie wirken, aber das IoT ändert die Dinge, wie wir über Geräte denken. Mit allgegenwärtiger Anbindung an die Cloud werden Remote-Serviceaufrufe zu den neuen OS-Serviceaufrufen.

Viele bewährte Middleware-Lösungen wie CORBA erheben ihren Anspruch als Informationsaustauschzentrale des IoT. Daraus sind zwei Gewinner hervorgegangen: WS-* (die Familie von Web-Services-Standards, zu denen SOAP, WSDL und andere zählen) und RESTful Web Services. WS-* wurde in Unternehmenslösungen noch vor dem IoT beliebt, während RESTful Web Services in ressourcenbeschränkten Umgebungen bevorzugt werden. WS-* ist normativer bei der Definition von Web Services und wie diese über das Internet transportiert werden.

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RESTful-Interaktionen lassen sich dagegen mit einem einfachen HTTP-Client auf dem Gerät und einem Webserver im Netzwerk schnell entwickeln. RESTful erfordert weniger Software-Infrastruktur, weniger Laufzeit-Overhead und weniger Lernaufwand, dafür aber mehr Koordination zwischen IoT-Geräten und Cloud-Diensten.

Durch seine Einfachheit und Effizienz ist RESTful gut positioniert, um im IoT zu dominieren. Verschiedene Studien und Google-Trends (Bild 3) zeigen, dass RESTful-APIs für Entwickler immer interessanter werden, während SOAP an Interesse verliert.

Das Bild 4 zeigt den IoT-Firmware-Stack einschließlich mehrerer sicher partitionierter Web-Services-Komponenten, Linux-Gastbetriebssysteme (mit Gerätetreibern und Kommunikations-Stacks in diesem Beispiel) sowie Echtzeit- und sicherheitskritischen, nativen Microkernel-Komponenten.

Wir leben in einer spannenden Zeit, da die Zahl vernetzter Geräte die Zahl der Menschen übertrifft, die Zugriff auf das Internet haben. Doch das ist erst der Anfang eines Internets, das von intelligenten Objekten dominiert wird, die das Leben erleichtern und riesige Chancen für IoT-Entwickler bieten.

* David Kleidermacher ist Chief Technology Officer bei Green Hills Software. Er lebt und arbeitet im kalifornischen Santa Barbara.

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