Messtechnik im Einsatz

Ein ungewöhnlicher Testaufbau, um die Qualität von Kaffee zu bestimmen

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Wie können wir uns das vorstellen?

Der MCD TestManager ist mit seinen zugehörigen Toolmonitoren eine Software-Plattform mit grafischer Bedienoberfläche, die in weitem Umfang frei gestaltet und den Anwenderanforderungen angepasst werden kann. Dies machten wir uns auch bei unseren Kaffee-Test zunutze. Alle Mess- und Prüfergebnisse wurden übersichtlich verbunden und in einem selbst definierten Screen zusammengeführt. Einmal erstellte Konfigurationen können in Projektfiles gespeichert und bei Bedarf wieder geladen werden.

Mit Hilfe einer integrierten Scriptengine können alle Messungen und Einstellungen automatisiert durchgeführt werden. Die Toolmonitore können in eine Vielzahl von Applikationen eingebunden werden, beispielsweise TestManager CE, LabVIEW sowie die Programme von Microsoft: Visual Studio und Office.

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Nun müssen Sie uns nur noch verraten, wie ihre Testergebnisse aussehen, beziehungsweise wie der beste Kaffee zusammengesetzt ist.

Unsere Messungen und die Verkostungen, die uns zahlreiche schlaflose Nächte bereitet haben, führten zu keinem einstimmigen Ergebnis. Bei aller Präzision der technischen Prüfungen und Messungen war der individuelle Geschmack des einzelnen Testers das sprichwörtliche Zünglein an der Waage. Beachtlich war jedoch, dass über 80% der Messestandbesucher Ihren Kaffee auf Empfehlung unseres Barista ohne Zusatzstoffe, wie Milch und Zucker, verkostet haben.

Unabhängig von den individuellen Geschmäckern ergaben die messtechnischen Ergebnisse, dass der Extraktion/Stärke-Wert (TDS) im mittleren Quadranten liegen sollte, damit dieser weder zu bitter noch zu schwach ist. Laut unserem „Hobby-Barista“ Gergely Boross liegt die ideale Wassertemperatur zwischen 94 bis 96 °C. Kombiniert mit der richtigen Brühzeit, dem idealen TDS-Wert und dem exakten Wasser/Bohnen-Mengenverhältnis kamen wir so zu dem für uns messtechnisch perfekten Kaffee.

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