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Ein optimales Lichtspektrum mit nur einer LED

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Dank eines schmalen Lichtspektrums lässt sich mit LEDs das Pflanzenwachstum optimieren. Es sind vor allem die Wellenlängen mit 455 und 660 nm.

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Dank einer speziellen Phosphor-Mischung wird das Wachstum von Pflanzen begünstigt.
Dank einer speziellen Phosphor-Mischung wird das Wachstum von Pflanzen begünstigt.
(Bild: euroLighting)

Speziell für die Anforderungen an Pflanzen, dem sogenannten Horticultural Lighting, bietet euroLighting die LEDs von Allix vor. Sie bieten eine spezielle Phosphor-Zusammensetzung, um den notwendigen Blau- und Rotanteil auszustrahlen, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern. Grundsätzlich sind die LEDs mit verschiedenen Lichtspektren als SMD-LEDs (5,6 mm x 3 mm, 5,4 mm x 5 mm, 2,8 mm x 3,5 mm, 3,5 mm x 3,5 mm, 1,8 mm x 1,8 mm) sowie als High-Power-COBs (13 mm x 13 mm bis 38 mm x 38 mm) verfügbar.

Erhältlich sind zudem kundenspezifische LED-Module. Hier unterstützt der Anbieter bei der Ermittlung der individuellen Anforderungen und begleitet die Kunden bis zur optimalen Beleuchtungslösung für ihre Pflanzen.

Zum biologischen Hintergrund

Erst wenn die Pflanze eine ausreichende Menge an Licht erhält, kann eine verstärkte Photosynthese stattfinden, welche die Bildung von neuen Zellen sowie ihr Wachstum anregt. Zusätzlich für das Wachstum ausschlaggebend ist, welche Lichtanteile bei der Pflanze ankommen. Förderlich für das Pflanzenwachstum sind die blauen und roten Wellenlängen, die vom Blattgrün bzw. Chlorophyll in der Pflanze absorbiert werden.

Wie sich die einzelnen Lichtanteile auf das Pflanzenwachstum auswirken, lässt sich mithilfe von Feldversuchen mit Salatpflanzen verdeutlichen. Über einen Zeitraum von 21 Tagen wurde jede Jungpflanze einer separaten Beleuchtung mit einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt. Ein maximaler Ertrag ergab sich bei einer Wellenlänge von 455 nm (blau) und 660 nm (rot).

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