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Medizinelektronik

Ein neues Leben mit der Michelangelo-Hand

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Miniaturisierte Antriebe mit hoher Leistungsdichte

Der schweizer Hersteller der Motoren, maxon motor, steht Ottobock seit Beginn der Entwicklung von Michelangelo mit Speziallösungen zur Seite. Die verwendeten Antriebssysteme müssen dabei vor allem eine hohe Leistungsdichte und einen ruhigen Lauf aufweisen sowie hohen axialen Wellenbelastungen widerstehen.

Alle diese Anforderungen erfüllen die bürstenlosen DC-Motoren von maxon. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine lange Lebensdauer aus.

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Sensoren sorgen für ein sicheres Zugreifen

Wichtig bei der Michelangelo-Prothese ist auch die Schnittstelle zum menschlichen Körper. Ottobock verwendet hier Elektroden, welche die elektrischen Impulse der Stumpfmuskulatur messen und an einen Prozessor weiterleiten.

Das Axon-Bus-System für den Datentransfer ist äusserst schnell, sicher und gewährleistet eine einfache und intuitive Handhabung der Prothese durch die Nutzer. Je stärker diese ihre Muskeln anspannen, desto kräftiger und schneller greift die Hand zu.

Gleichzeitig misst ein Sensor im Daumen die Kraft beim Zudrücken. Somit kann die Griffkraft präzise gesteuert werden, falls ein Gegenstand runterzufallen droht.

Die Michelangelo-Hand ermöglicht es vielen Anwendern, wieder in das gewohnte Berufsleben einzusteigen. Gerade Personen, die mitten im Leben stehen, eine eigene Familie haben und arbeiten möchten, profitieren von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Prothese.

Hans Dietl, Geschäftsführer von Ottobock, sagt: „Wir wollen den Menschen ein Höchstmass an Mobilität und Unabhängigkeit ermöglichen. Daran arbeiten wir täglich und werden das auch künftig tun.“

* Stefan Roschi ist Redakteur im Bereich Marketing bei maxon motor ag, Sachseln.

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