Auto-Salon Genf Ein echter Renner – die Sportwagen-Studie Kia provo

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Kia hat auf dem Genfer Autosalon 2013 die Studie provo vorgestellt. Das Coupé-ähnliche Schrägheckmodell wird angetrieben von einem Hybridsystem aus Turbobenziner und Elektromotor mit einer Gesamtleistung von 183 kW.

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Der KIA provo: Das Coupé-ähnliche Schrägheckmodell wird angetrieben von einem Hybridsystem aus Turbobenziner und Elektromotor mit einer Gesamtleistung von 183 kW
Der KIA provo: Das Coupé-ähnliche Schrägheckmodell wird angetrieben von einem Hybridsystem aus Turbobenziner und Elektromotor mit einer Gesamtleistung von 183 kW
(Bild: www.salon-auto.ch)

Gregory Guillaume, Chefdesigner im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt, beschreibt die Studie als „emotionales und athletisches Fahrzeug, das Spaß und Leistung pur vermitteln will und sich damit an urbane Auto-Fans richtet, die sich nach kurvigen Landstraßen sehnen.“

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Der Elektromotor arbeitet beim Bremsen als Generator

 Akzente in leuchtendem Orange bilden Kontraste zu der graugrünen Karosseriefarbe „Storm Metal“ und lenken den Blick auf Details der Karosserie. Karbon-Oberflächen wechseln sich ab mit traditionellen Materialien und hochglänzenden oder eloxierten Aluminium-Elementen
 Akzente in leuchtendem Orange bilden Kontraste zu der graugrünen Karosseriefarbe „Storm Metal“ und lenken den Blick auf Details der Karosserie. Karbon-Oberflächen wechseln sich ab mit traditionellen Materialien und hochglänzenden oder eloxierten Aluminium-Elementen
(Bild: KIA)
Angetrieben wird der Kia provo von einem „Smart 4WD“-Hybridsystem, das einen 150 kW starken 1,6-Liter-Turbo-GDI-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert. Der Elektromotor dient beim Bremsen auch als Generator. Bei Kurvenfahrten oder bei starker Beschleunigung überträgt der E-Motor seine Leistung von bis zu 33 kW automatisch auf die Hinterräder. Er kann dem Kia provo aber auch als einzige Antriebsquelle dienen, indem per Tastendruck ein „Schleich-Modus“ aktiviert wird – um zum Beispiel im Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten emissionsfrei zu fahren. Das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe wird über Schaltwippen am Lenkrad bedient.
Gregory Guillaume: „Dieses Auto wurde in den Frankfurter Designstudios von Kia entwickelt und ist ganz auf den europäischen Geschmack und die hiesigen Bedingungen zugeschnitten“
Gregory Guillaume: „Dieses Auto wurde in den Frankfurter Designstudios von Kia entwickelt und ist ganz auf den europäischen Geschmack und die hiesigen Bedingungen zugeschnitten“
(Bild: KIA)
„Dieses Auto wurde in den Frankfurter Designstudios von Kia entwickelt und ist ganz auf den europäischen Geschmack und die hiesigen Bedingungen zugeschnitten“, erklärt Guillaume. „Es ist ein selbstbewusstes und zielgerichtetes Statement für Dynamik und Energie, das eine neue Art von Fahrspaß ins B-Segment bringen soll. Seine kraftvolle Form und die eleganten Konturen verbinden sich zu einem kompakten Gesamteindruck, und die sehr kurzen Überhänge vorn und hinten tragen zur Ausgewogenheit seiner Proportionen bei.“

850 einzeln ansteuerbare LEDs

Der provo ist 3,88 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,35 Meter hoch. Die Scheinwerfereinheiten setzen sich aus mehr als 850 winzigen LEDs zusammensetzen, die einzeln ansteuerbar sind und je nach Programmierung für Tagfahrlicht, Fernlicht oder sogar spezielle Rennbeleuchtung sorgen. Die Dioden lassen sich aber auch zu dekorativen oder humorvollen Lichtmustern zusammenschalten. Das schmale Glasband findet sich auch am Heck. Kia plant zurzeit nicht, eine Serienversion des Kia provo auf den Markt zu bringen.

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