Controller-Tipp Ein-Chip-Lösung für USB-Schnittstellen in Embedded-Systemen

Redakteur: Holger Heller

Ohne USB-Schnittstelle geht auch in der Automatisierungstechnik nichts mehr. Speziell bei Embedded-Systemen ist damit ein hoher Aufwand verbunden. Es gibt zwar geeignete Schnittstellen-ICs, aber die Treiberentwicklung ist dennoch erforderlich. Die USB-ICs von SiliCAT vereinfachen die Arbeit.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der SLC1044/-1045 stellt hardware- und softwareseitig die Verbindung zwischen einem PC und MCU-System dar. Auf der PC-Seite kommt das USB-Interface zum Einsatz, die MCU kann wahlweise über den UART-Standard SCI (SLC1044) oder SPI (SLC1045) angesprochen werden. Die Konfiguration erfolgt über eine HTML-Datei, die per USB-Stick oder direkter Flash-Programmierung die Funktionalität des fertigen Gerätes bestimmt. Aufwändige Programmierläufe zur Anpassung der Bedienoberfläche an die jeweiligen Anforderungen erübrigen sich.

Mit dem kostenlosen SiliCAT-Designer lässt sich schnell ein grafisches User-Interface erstellen. Mit einem weiteren Klick generiert das Programm aus dem Entwurf die HTML-Datei „Start.html“. Diese wird in die chipinterne Verzeichnisstruktur (FAT32) geladen und jedes beliebige Gerät lässt sich über die USB-Schnittstelle bedienen und konfigurieren. Selbst die Dokumentation kann in die HTML-Datei integriert werden. Der Anwender steuert das Gerät ohne zusätzliche Software-Installation auf seinem PC.

Auf der MCU-Seite gestaltet sich die Integration des USB-Interfaces ebenfalls einfach: Der Entwickler bindet nur den SiliCAT-Stack in seine Controller-Anwendung ein.

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