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Simulation Effiziente Fahrwerkauslegung mit virtuellen Prüfständen

| Redakteur: Thomas Kuther

Die Automotive Simulation Models (ASM) von dSPACE unterstützen nun auch die Simulation virtueller Prüfstände für die Fahrdynamikanalyse.

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(Bild: dSpace)

Die Erweiterung ASM Kinematics and Compliance (ASM KnC) bietet neue Funktionen für den Entwurf und die Simulation von Radaufhängungen am virtuellen Prüfstand und schafft so ein neues, innovatives Anwendungsfeld. Anwender sind damit in der Lage, Aufhängungen für zahlreiche Fahrzeugvarianten und Fahrmanöver virtuell zu testen, zu optimieren und für die Hardware-in-the-Loop (HIL)-Anwendung zur Verfügung zu stellen.

Grafische Benutzeroberfläche für komfortablen Entwurf

Mit einer grafischen Benutzeroberfläche werden die Radaufhängungen definiert und als Kennfelder für ein Fahrzeugsimulationsmodell exportiert. Das Werkzeug bietet Voreinstellungen für die gebräuchlichen Typen McPherson, Doppelquerlenker-, 3-Lenker-, 4-Lenker- und Mehrlenker-Achsen. Auch unterstützt es eine Kombination mit Fahrschemeln.

Mehr Effizienz durch Automatisierung

ASM KnC ist voll automatisierbar, um die Simulationsergebnisse so zu optimieren, dass sie realen Messdaten entsprechen, z.B. den Änderungen an Radsturz und Vorspur während der Ein- und Ausfederbewegungen. Die Automatisierungsschnittstelle kann auch für die Prognose einzelner Materialeigenschaften eingesetzt werden, um die verbesserten Zielkriterien der Fahrdynamik zu erfüllen. Da die Simulationsparameter direkt mit dem realen Fahrzeugaufbau korrelieren, können Testingenieure das fahrdynamische Verhalten deutlich effizienter optimieren. Dadurch wird die Anzahl an realen Testläufen und Prototypen auf ein Minimum reduziert.

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