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Sicherheit und VR Echte Bedrohungen innerhalb der virtuellen Welt

| Autor / Redakteur: C. R. Srinivasan* / Peter Schmitz

Unternehmen müssen ihre Virtual Reality (VR) Anwendungen vor Sicherheitsrisiken im Netzwerk schützen. Alle neuen, vernetzten, datengestützten Technologien – darunter auch die aktuellen VR-Anwendungen – kommen mit Sicherheitsrisiken daher. Bekannte Angriffsmethoden wie DDoS bekommen in der virtuellen Welt eine neue Plattform.

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Je attraktiver VR-Inhalte für Verbraucher werden, desto attraktiver werden sie auch für Cyber-Angriffe.
Je attraktiver VR-Inhalte für Verbraucher werden, desto attraktiver werden sie auch für Cyber-Angriffe.
(Bild: Pixabay, CC0 Public Domain)

Stellen sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen in einem gemütlichen Café, chatten mit ihrem besten Freund und tauschen sich aus. Plötzlich reagieren alle in ihrer Umgebung seltsam, sie zittern und bleiben auf einmal wie bewegungslos stehen. Was ist passiert? Nun: Sie befinden sich im Jahr 2018 und ihre eben genutzte VR-Anwendung wurde Opfer eines DDoS-Angriffs, während sie mit ihrem Freund über eine VR-Anwendung chatteten.

Dieses Szenario ist keine Science-Fiction: Der rasante Anstieg an VR-Headsets und VR-fähigen Spielen sowie VR-kompatiblen Apps verdeutlicht, dass virtuelle Technologien auf dem Vormarsch sind. Die Analysten von Gartner positionieren VR 2016 Hype Cycle for Emerging Technologies im sogenannten „Slope of Enlightment“. In nur fünf bis zehn Jahren soll, laut Gartner, VR komplett in den Alltag des Einzelnen übergegangen seien. Im Vergleich zum geschätzten Umsatzwachstum eine bescheidene Annahme: Statista schätzt, dass sich der VR-Umsatz von aktuell 4 Milliarden US-Dollar bis 2018 auf 9 Milliarden US-Dollar verdoppeln wird. Trotz des Fortschritts von Headsets wie etwa von Microsoft, Samsung und Oculus, wird der Marktanteil von VR Software schneller wachsen als der Hardware-Markt.

Je mehr VR-Inhalte wie Spiele, Filme und Apps auf den Markt kommen, desto mehr Verbraucher werden sich den neuen Technologien zuwenden – und desto attraktiver werden sie auch für Cyber-Angriffe.

Vernetzte Technologien in Gefahr

VR-Anwendungen und -Geräte werden von denselben Sicherheitsrisiken bedroht wie alle anderen vernetzten Technologien. Anders als andere Formen des Medienkonsums wie das Streamen von Videos, können immersive Erlebnisse – wie etwa durch VR-fähige Technologien – spürbare physische und mentale Auswirkungen mit sich bringen, wenn sie unterbrochen werden. Bricht beispielsweise beim Streamen eines Films die Internetverbindung ab, sieht man eventuell pixelhafte oder unscharfe Videoauflösung, oftmals erkennt man aber dennoch noch das Video. Für VR ist eine pixelhafte Darstellung inakzeptabel: Die Qualität eines online VR-Erlebnisses hängt vollständig von einer geringen Latenzzeit und einer schnellen Verbindung ab.

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Tipps von Tata Communications für mehr Sicherheit bei vernetzten Anwendungen

Um Risiken zu vermeiden und eine sichere Umgebung für VR und andere vernetzte Anwendungen zu schaffen, sollten Unternehmen folgende Tipps befolgen:

DDoS Schutz: Mithilfe von Managed Services von etablierten Service Providern können DDoS Angriffe schnell erkannt und schädlicher Traffic entfernt werden, bevor das Netzwerk betroffen ist.

Vorbeugen von Datenverlusten: Hardware und Software, die konstant den Datenfluss in das Netzwerk hinein oder hinaus sowie alle Arten von geschäftskritischen Daten monitoren.

Malware-Schutz: Schützt Organisationen von bekannten und nicht bekannten, Zero-Day-Gefahren. Die Kerntechnologie innerhalb des Services nutzt moderne Technologien für die Analyse von Dateien und Sandboxing, um Gefahren aus unbekannten Quellen zu identifizieren.

Sicherheitsvorfälle und Eventmanagement: Bietet einen umfassenden Überblick, analysiert Logs aus Netzwerken, Servern und Anwendungen und bietet umsetzbare Erkenntnisse, die alle Schwächen innerhalb der gesamten IT adressieren.

Netzwerksicherheit ist ein dauerhafter Entwicklungszustand. Neu vernetzte Technologieinnovationen wie VR stellen Unternehmen vor Herausforderungen und setzen voraus, dass Gefahren früh genug erkannt werden.

Solange es möglich ist, ein Smartphone oder ein Server zu hacken, ist es auch möglich ein VR-Erlebnis zu stören oder gar zu gefährden. Die Folgen? Ein DDoS-Angriff könnte eine Simulation durch einen Informations-Overload unterbrechen oder die Kontrolle über die Simulation übernehmen und die „Realität“, die der Kunde erlebt, verändern. Die Netzwerksicherheit ist besonders wichtig, um böswillige Bedrohungen abzuwehren und somit für genügend Connectivity zu sorgen, um Anwendern ein immersives Erlebnis bieten zu können.

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