Elektronikfertigung ebm-papst verkauft IKOR an die Connect Group

Redakteur: Kristin Rinortner

Im Zuge der strategischen Ausrichtung von ebm-papst auf das Kerngeschäft der Ventilatoren und Motoren sowie einer stärkeren Positionierung von IKOR übernimmt die belgische Connect Group den spanischen Entwickler und Hersteller von Elektronik.

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Fokus auf das Kerngeschäft: Im Rahmen der strategischen Ausrichtung von ebm-papst verkauft ebm-papst den spanischen Entwickler und Hersteller von Elektroniken IKOR an die Connect Group.
Fokus auf das Kerngeschäft: Im Rahmen der strategischen Ausrichtung von ebm-papst verkauft ebm-papst den spanischen Entwickler und Hersteller von Elektroniken IKOR an die Connect Group.
(Bild: ebm-papst)

Das in Belgien ansässige Unternehmen Connect Group hat gestern (28.04.2021) eine Vereinbarung zur Übernahme von IKOR unterzeichnet, berichtet ebm-papst. IKOR, Entwickler und Hersteller von Elektronik mit Standorten in Spanien, Mexiko und China, war seit 2016 Teil der ebm-papst Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Mulfingen.

„Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung werden wir uns zukünftig noch intensiver auf unser Kerngeschäft im Bereich Ventilatoren und Motoren konzentrieren“, erklärt Stefan Brandl, CEO der ebm-papst Gruppe. „Mit der Transaktion von IKOR an die Connect Group, einem erfolgreichen Elektronikfertigungsspezialisten, stärken wir IKOR und ermöglichen weitere Synergien. IKOR wird für uns ein sehr wichtiger Lieferant bleiben, insbesondere in China.“

Minderheit der Geschäftsanteile bleiben bei ebm-papst

Die Geschäftsbeziehung wird laut Brandl weitergeführt. Darüber hinaus behält ebm-papst eine Minderheit der Geschäftsanteile neben der Connect Group als Mehrheitseigentümer.

Mit der Übernahme von IKOR erweitert die Connect Group ihr Portfolio und ihre geografische Reichweite. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für die Connect Group“, sagt CEO Jeroen Tuik, „da wir uns nun noch effektiver auf die Betreuung unserer weltweiten Kunden konzentrieren können und ihnen die Vorteile einer 'glokalen' – einer globalen und lokalen – Präsenz bieten, auf die sie zählen können.“

Marco Duarte, CEO von IKOR, erklärt: „Wir freuen uns sehr über die Aussicht, mit der Connect Group zusammenzuarbeiten, um unsere Kunden mit einer breiteren geografischen Streuung und neuen, ergänzenden Dienstleistungen besser bedienen zu können. Wichtig ist, dass uns die Übernahme ermöglicht, Verkaufschancen über beide Kundenstämme hinweg zu nutzen. Für uns bedeutet dies letztlich eine stärkere Position als Marke und ein stärkeres Angebot für unsere Kunden.“

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