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Dreißig Jahre Kabelkonfektion bei WIR electronic

| Redakteur: Johann Wiesböck

Die WIR electronic GmbH feierte im Dezember ihr 30-jähriges Gründungsjubiläum. Als erfolgreicher Kabelkonfektionär blickt das Unternehmen auf eine interessante Firmengeschichte zurück und innovativ mit 3D-Druck in die Zukunft.

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Das WIR-Management heute: Robert Gränitz, Prokurist (links) und Jens Rößler, Geschäftsführer
Das WIR-Management heute: Robert Gränitz, Prokurist (links) und Jens Rößler, Geschäftsführer
(Bild: WIR electronic)

Am 21. Dezember 1987 wurde die WIR electronic GmbH von Wilfried Ramakers in München gegründet, um den gerade explosionsartig wachsenden PC- und Netzwerkbereich mit hochwertigen Kabeln und Verbindungstechnik zu versorgen. Dies gelang erfolgreich.

Mit dem Mauerfall 1989 erschlossen sich ein neuer hungriger Markt sowie hervorragend ausgebildetes Fachpersonal, welches jahrzehntelange Erfahrungen in der Kabelkonfektion mitbrachte. Folgerichtig wurde nun im Erzgebirge produziert und Mitte der 1990er Jahre dort zusätzlich eine Lichtwellenleiterkonfektion aufgebaut. Dies war die Basis für weiteres Wachstum mit neuen Kundengruppen. Als weiteres Standbein werden seit dem Jahr 2000 Steckverbinder umspritzt.

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2014 dann ein weiterer Meilenstein: Die Übergabe des Unternehmens an Jens Rößler im Rahmen einer Altersnachfolge und Verlegung des Firmensitzes nach Sachsen. Diese erfolgreiche Firmenübergabe wurde 2015 mit dem „Sächsischen Meilenstein“ als beste externe Nachfolge gewürdigt.

Breite Leistungspalette für Kupfer- und LWL- Konfektion

Heute bietet die WIR electronic GmbH ihren Kunden in den Bereichen Kupfer- und LWL- Konfektion die komplette Leistungspalette aus einer Hand, von der Beratung, über das Engineering bis hin zur Produktion. Kunden schätzen, dass von Prototypen bis zur Serie mit vielen tausend Kabeln jede Losgröße gefertigt werden kann.

Und die Entwicklung geht weiter. Seit letztem Jahr werden additive Verfahren, also 3D-Druck, genutzt, um Prototypen schneller und kostengünstiger herzustellen. Oder im Bereich Kunststoffspritzguss lässt sich so die teure Formenfertigung in der Startphase von Projekten umgehen, bei gleichzeitiger deutlich kürzeren Entwicklungszeiten.

Für das Jahr 2018 hofft WIR, diese Entwicklung weiter fortsetzen zu können. Ein Hallenneubau wird zusätzlichen Raum für weiteres Wachstum, neue Mitarbeiter und Innovationen bieten.

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