Drei Voraussetzungen für sichere, gut funktionierende Remote-Work-Umgebungen

Autor / Redakteur: Joe Garber * / Sebastian Gerstl

Die Coronakrise hat den Bereichen Home Office und Remote Work eine in dieser Form noch nicht dagewesene Bedeutung verliehen. Umso wichtiger ist es, dass die vorhandenen Lösungen stabil und sicher funktionieren. Auf drei Grundvoraussetzungen kommt es hierbei besonders an.

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Aufgrund der aktuellen Coronakrise mussten zahlreiche Unternehmen kurzfristige Lösungen finden, um ihren Mitarbeitern Home Office oder Remote Work zu ermöglichen. Dabei ist es besonders wichtig, dass Sicherheit und Funktionalität gewährleistet bleiben.
Aufgrund der aktuellen Coronakrise mussten zahlreiche Unternehmen kurzfristige Lösungen finden, um ihren Mitarbeitern Home Office oder Remote Work zu ermöglichen. Dabei ist es besonders wichtig, dass Sicherheit und Funktionalität gewährleistet bleiben.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Über alle Maßen flexibel – so soll Remote Work sein. Flexible Kinderbetreuung, flexible Tagesplanung und ganz besonders flexible Arbeitszeiten sind die Hauptgründe, warum Arbeitnehmer dieses Konzept zu schätzen wissen. Arbeitgeber wiederum spüren die positiven Auswirkungen durch die gesteigerte Motivation ihrer Mitarbeiter. Die Arbeitsrealität sieht vielerorts oft noch anders aus, da die Software- und Hardware-Voraussetzungen nicht gegeben sind.

Doch die aktuelle Situation bringt viele Veränderungen mit sich. Mitarbeiter weltweit gewöhnen sich daran, dauerhaft in virtuellen Arbeitsumgebungen tätig zu sein. Um auch weiterhin auf das Unerwartete bestens vorbereitet zu sein, müssen IT-Abteilungen gewährleisten, dass Homeoffice für alle Mitarbeiter gut und sicher funktioniert. Dies sind die drei wichtigsten Bestandteile, mit denen Unternehmen eine sichere und gut funktionierende Remote-Work-Umgebung einrichten können.

Netzwerke und Infrastrukturen müssen der Belastung standhalten

Zu den neuen Herausforderungen gehören die Vorbereitung auf zusätzlichen Online-Verkehr, die proaktive Vorbereitung auf einen Belastungstest des Netzwerks und die Verwaltung des Netzwerkbetriebs. Ebenso sind die Vereinfachung der virtuellen Zusammenarbeit der Mitarbeiter und die Gewährleistung eines optimalen Schutzes der Systeme in einer sich verändernden Umgebung essentiell. Zwar wurden in den letzten Wochen zahlreiche Remote-Work-Projekte in raschem Tempo eingeleitet, doch nicht alle Organisationen starten vollkommen unvorbereitet.

Diese grundlegenden Schritte stimmen mit den vier Kernpfeilern der digitalen Transformation überein, welche die Unternehmensziele dauerhaft unterstützen sollen: Enterprise DevOps, Hybrid IT Management, Security, Risk & Governance und Predictive Analytics. Unternehmen, die diese Schritte bereits eingeleitet hatten, sind in einer Ausnahmesituation deutlich schneller wieder vollumfänglich einsatzbereit.

Identitäten und Kommunikation absichern

Spätestens dann, wenn alle Mitarbeiter ihr heimisches WLAN nutzen, entstehen eine Vielzahl neuer Einfallstore und potenzielle Sicherheitslücken. Die IT-Abteilung kann jedoch mit einigen einfachen Maßnahmen dafür sorgen, das Sicherheitslevel zu erhöhen. Dazu gehört auch die Nutzung von Advanced Authentication oder auch Multi-Faktor-Authentifizierung – für den Anmeldevorgang wird mindestens ein zusätzlicher Faktor benötigt, was die Möglichkeit von Missbrauch minimiert. Ein solcher Faktor kann etwa ein individueller Code sein, den ein Mitarbeiter über sein Smartphone erhält.

Weiterhin ist eine Verschlüsselung des Mailverkehrs sowie der Kommunikation der Mitarbeiter per Social Media und über mobile Endgeräte besonders wichtig. Gerade Social Media Governance für Collaboration Tools ist entscheidend für eine sichere und gut laufende interne Kommunikation.

Interne und externe Apps und Daten brauchen besondere Aufmerksamkeit

Durch den mit massenhafter Remote-Arbeit einhergehenden, ansteigenden Online-Verkehr muss die IT-Abteilung die Skalierbarkeit der intern sowie extern genutzten Anwendungen gewährleisten können. Diese kritischen Prozesse sind zwingend notwendig, um ein problemloses Arbeiten aufrecht erhalten zu können.

Weiterhin steigt der Bedarf an bequemem, geräteübergreifendem Dateizugriff deutlich. Für eine umfassende Kollaboration der Mitarbeiter, wie sie normalerweise bei Präsenzmeetings im Büro stattfindet, sind unternehmenstaugliche Sync-and-Share-Lösungen mit kollaborativen Bearbeitungsfunktionen in Echtzeit zwingend notwendig.

Zusätzlich hierzu gibt es Zero-Footprint-Lösungen, welche den Mitarbeitern einen sicheren, browserbasierten Zugriff auf Host-Systeme ermöglicht. So lässt sich die Produktivität der Mitarbeiter durch ein problemloses Arbeitserlebnis auch in Zeiten von Remote Work aufrechterhalten.

Fazit

Unternehmen setzen in Ausnahmesituationen ihre Business-Continuity-Pläne in Kraft und passen sie mitunter an, um neuen Situationen Rechnung zu tragen. Jedoch steht außer Frage, dass ein zeitkritischer und ungehinderter Zugriff zu technischen Hilfsmitteln durch IT-Abteilungen für Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung ist.

Einige Anbieter von Unternehmenssoftware, wie z.B. Micro Focus, stellen daher in der aktuellen Ausnahmesituation besondere Angebote bereit. Damit können Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb auch in schwierigen Zeiten leichter aufrechterhalten und den Ausbau ihrer IT-Infrastruktur für Remote Work optimal umsetzen.

* Joe Garber ist Global Enterprise Software Executive bei Micro Focus

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