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Stifterverband der Wissenschaft

Drei-Prozent-Ziel bei Forschungsausgaben ist erreicht

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„Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Faktor für den Arbeitsmarkt geworden: Seit 2005 wurden hier mehr als 110.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Wirtschaft geschaffen. Forschung ist die Basis für Deutschlands starke Position als Technologiestandort. Damit wir diesen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb halten und ausbauen können, müssen wir uns jetzt ein neues Ziel setzen und die FuE-Ausgaben weiter kraftvoll steigern.

Der Bund leistet dafür seinen Anteil: Seit 2005 hat er seine FuE-Ausgaben um mehr als 60 Prozent gesteigert, im kommenden Jahr ist ein weiteres Plus um fünf Prozent vorgesehen.“

„Das Drei-Prozent-Ziel haben Wirtschaft und Staat gemeinsam erreicht, und darauf können wir stolz sein“, sagte Andreas Barner, der Präsident des Stifterverbandes: „Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den kleinen und mittleren Unternehmen, die sich zunehmend zu Innovationstreibern entwickeln können. Nun dürfen wir nicht nachlassen, uns auch weiter mit voller Kraft für Forschung und Entwicklung in Deutschland einzusetzen.

Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um kluge Rahmenbedingungen wie etwa eine steuerliche Förderung von Forschungsprojekten und die fortlaufende Analyse und Weiterentwicklung der Strukturen unsere Innovationssystems. Dazu gibt es eine ganze Reihe vielversprechender Ansätze, die Wirtschaft und Politik gemeinsam weiter verfolgen werden.“

Eine bemerkenswerte Entwicklung gibt es im Mittelstand, der deutlich forschungsfreudiger wird: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten haben 16 Prozent mehr für eigene Forschungsprojekte ausgegeben als im Vorjahreszeitraum.

Gerade in Branchen, die insgesamt stagnieren, könnte von diesen Unternehmen in den nächsten Jahren eine neue Wachstumsdynamik ausgehen. Dazu gehören insbesondere der Maschinenbau (insgesamt minus 0,2 Wachstum, aber plus rund zehn Prozent bei den KMU) und die Information und Kommunikation (insgesamt plus 0,4 Prozent Wachstum, aber plus 24 Prozent bei den KMU).

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