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Bi-telezentrische Objektive Drei Objektiv-Gruppen für die Arbeitsabstände 145, 165 und 185 mm

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: Vision & Control)

Mit variabler und fester Blende gibt es die beidseitig telezentrischen Objektive der neuen Serie TOB42 von Vision & Control. Durch ihren objekt- wie bild-seitig parallelen Strahlengang haben bi-telezentrische Objektive keine perspektivischen Verzerrungen. Ebenso bleibt innerhalb der Schärfentiefe die Größe der abgebildeten Körper konstant. Dadurch sind präzise Reihen-Untersuchungen von Größe und Lage möglich, selbst wenn die Prüfobjekte nicht alle den gleichen Abstand zum Objektiv einhalten. Weil keine Details verdeckt werden, lassen sich auch geometrisch schwierig geformte Körper (Kugeln, Dellen, unregelmäßige Kanten, tiefe Bohrungen) exakt untersuchen. Ebenso Objekte mit optisch kritischen Oberflächen aus Glas oder Kunststoff. Für die Anwesenheits-, Vollständigkeits- oder Qualitätskontrolle eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Aktuell besteht die TOB42-Serie aus drei lichtstarken Objektiv-Gruppen für die Arbeitsabstände 145 mm, 165 mm und 185 mm. Sie alle besitzen eine Objektfelddiagonale von 42 mm sowie eine bildseitige Sensordiagonale von 11 mm und sind für Bildaufnehmer bis 2/3 Zoll geeignet. Gemeinsam ist ihnen eine hohe objektseitige Telezentrie, mit einem Telezentrie-Winkel unter 0,05°. Es gibt sie mit variabler (F6 bis F22) wie auch fester Blende (F10, F16). Die Objektive sind für den Spektralbereich von Blau (450 nm) bis hin zum nahen Infrarot (950 nm) ausgelegt. Sie sind daher für multispektrale Anwendungen geeignet, etwa in der Halbleiterinspektion. Alle Objektive arbeiten mit hochauflösenden 9-MPixel-Sensoren bis zu einer minimalem Pixelgröße von 2 µm zusammen.

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