LED-Leuchtenplattform Drahtloser Zugriff auf die Acrich3

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die neue Generation der Acrich3 von Seoul Semiconductor bietet viele Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell. Wir wollten es genau wissen, und haben bei Seoul Semiconductor nachgefasst.

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Das Modul MJT2525 eignet sich für LED-Leuchten im Retrofit-Design. Wie bei der Acrich3 verfügt dieses Modell über die patentierte MJT-Technik.
Das Modul MJT2525 eignet sich für LED-Leuchten im Retrofit-Design. Wie bei der Acrich3 verfügt dieses Modell über die patentierte MJT-Technik.
(Seoul Semiconductor)

Ein wesentlicher Vorteil der Acrich-Technik ist die Tatsache, dass auf AC/DC-Wandler in LED-Leuchten verzichtet werden kann. Die Technik beruht auf zwei Säulen: Acrich IC (integrierter Schaltkreis) und MJT (Multi-Junction-Technologie) LEDs. Mit einem einzigen IC kann ein LED-Array mit einer Leistung von bis zu 16 W versorgt werden. Es ist allerdings nicht zwingend erforderlich, dass MJT-LEDs verwendet werden. Auch herkömmliche Low-Voltage-LEDs von Seoul Semiconductor lassen sich verwenden.

Allerdings sind die MJT-LEDs auf Acrich-basierte-Lösungen optimiert. Je nach MJT-Modul lässt sich mit nur einem IC eine Lichtausbeute von über 140 lm/w bei Lichtströmen von 2200 lm erreichen. Mehrere ICs können auf einer Platine kombiniert werden, um beispielsweise Hochleistungsmodule für Außenleuchten herzustellen. Der Acrich IC ist mit vielen LED-Komponenten aus dem Produktprogramm von Seoul Semiconductors kombinierbar. Soimt ist es möglich, mit den Acrich-Modulen über den gesamten Farbtemperaturbereich von 2600 K (warmweiß) bis 6500 K (kalt-weiß) bei einem CRI von 70 bis 95 anzubieten.

Verbesserte Leuchtenplattform

Im Vergleich zum Vorgängermodell Acrich2+ ist der IC Pin-zu-Pin-kompatibel, so dass die meisten bestehenden Lösungen mit der neuen Version aktualisiert werden können. Zu den neuen Möglichkeiten gehören beispielsweise die verbesserte Kompatibilität mit TRIAC-Dimmern, ein verbessertes Analog-Dimmen oder eine konstante Ausgangsspannung. Mit der Multi-Junction-Technik ist es möglich, eine höhere Vorwärtsspannung und einen niedrigeren Vorwärtstrom in LED-basierten Beleuchtungssystemen zu erreichen. Seoul Semiconductor hat das Verfahren patentieren lassen. Verbessert wurde zudem die Kompatibilität zu TRIAC-Dimmern, besseres analoges Dimmen, eine konstante Ausgangsspannung von 5 VDC, eine erhöhte Effizienz von über 90% und ein besserer Schutz vor Überhitzung.

Auf die Acrich3 lässt sich jetzt einfacher drahtlos zugreifen, was bereits ab dem Modell Arich2+ möglich war. Trotz der Tatsache, dass der Acrich-IC selbst komplett analog ist, können einige Digitalsysteme einfacher auf der gleichen Platine eingebaut werden. Zusätzliche Schaltkreise entfallen.

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