Erweiterte Oszilloskop-Serie

DPO70000SX mit Bandbreiten von 50 und 23 GHz

| Redakteur: Hendrik Härter

Zuwachs bei der DPO70000SX-Serie von Tektronix: Ein Modell bietet ein Bandbreite von 50 und ein weiteres 23 GHz.
Zuwachs bei der DPO70000SX-Serie von Tektronix: Ein Modell bietet ein Bandbreite von 50 und ein weiteres 23 GHz. (Bild: Tektronix)

Tektronix hat seine Highend-Oszilloskopserie DSP70000SX um zwei Modelle mit 50 und 23 GHz erweitert.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte Tektronix sein High-End-Oszilloskop DPO70000SX mit einer Echtzeitbandbreite von 70 GHz vorgestellt. Jetzt hat der Hersteller die Serie um ein Modell mit 50 und 23 GHz erweitert. Mit der Asynchronous-Time-Interleaving- (ATI-)Architektur kann der Messtechniker unter anderem Frequenztests an K-Band und 28 GBaud PAM4 durchführen.

Bei den aktuellen Echtzeit-Lösungen für die Digitalisierung von Signalen mit in großer Bandbreite, wird die Signalenergie an zwei Digitalisierungspfade verteilt. Über DSP erfolgt dann die Rekonstruktion des Eingangssignals. Die spezifische ATI-Architektur von Tektronix nutzt ein symmetrisches Verfahren, das die Signalenergie an beide Digitalisierungspfade liefert und einen inhärenten Vorteil im Rauschabstand bringt, wenn die Signale wieder zusammengesetzt werden.

Abtastrate von 200 GS/s bei 5 ps pro Messpunkt

Der ATI-Kanal des 50-GHz-Instruments bietet eine Abtastrate von 200 GS/s bei 5 ps pro Messpunkt, das Gerät verfügt ebenfalls über zwei 33-GHz-Standardkanäle (ohne ATI) mit einer 100 GS/s-Abtastrate bei 10 ps pro Messpunkt. Die Signaltreue der Oszilloskope wird zusätzlich durch ihren Formfaktor von 5-1/4-Zoll ergänzt. Das Instrument lässt sich in unmittelbarer Nähe zum Prüfling positionieren, was die Kabellänge verkürzt und Signalverzerrungen reduziert. Aufgrund der geringen Höhe passt jede Einheit in einen 3U Rahmengestell-Einzelplatz.

Für Testanwendungen wie Fiber-Systemen mit großer Reichweite (DP-QPSK Coherent Modulation) und Datacenter-Netzwerken mit kürzerer Reichweite (PAM4) helfen die Oszilloskope bei einer multiinstrumentalen zeitlichen Synchronisation.

Zum Einsatz kommt die zum Patent angemeldete UltraSync-Architektur, mit der sich Messdaten synchronisieren lassen. UltraSync enthält einen Referenztakt von 12,5 GHz und koordinierte Trigger für inhärente Kanal-zu-Kanal-Versatzbeständigkeit. Für zukünftige 56-GBaud-Datacom-Standard soll Multilevel-Signaling bereitgestellt werden, um Daten auch von bis zu 10 km übertragen zu können. Geplant ist, dass PAM4 zum Einsatz kommt.

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