Non Franchise: Alternative zur teueren Exklusiv-Distribution

| Redakteur: Margit Kuther

Intertec: Der Non-Franchise-Distributor ist vertraglich nicht an Hersteller gebunden.
Intertec: Der Non-Franchise-Distributor ist vertraglich nicht an Hersteller gebunden. (Bild: Intertec)

Elektronische Bauteile wie Halbleiter sind rar. Zusätzlich verstärken eine hohe Nachfrage und Exklusivdistribution die Verknappung. Abhilfe können Non-Franchise-Unternehmen schaffen.

Die Marktsituation der Elektronikindustrie ist angespannt. Seit Monaten steigt in allen Segmenten der Bedarf an Bauteilen. Distributoren von Halbleiterprodukten beispielsweise müssen mit bis zu 56 Wochen Lieferzeit rechnen. Wer erst jetzt auf diese Entwicklung reagiert, kann seine Kunden nur noch schwer bedienen.

Im Vorteil sind hier Non-Franchise-Distributoren. Denn diese sind vertraglich nicht an Hersteller gebunden und können flexibel agieren: mit kürzeren Lieferzeiten zu angemessenen Preisen. Das macht sie für den Rest der Branche zu schwarzen Schafen. Doch ist das gerechtfertigt?

„Für den Wettbewerb ist es wichtig, dass es Leute wie uns gibt. Leider nimmt der Hype der Franchiser gegen uns zu, je angespannter die Lage wird“, so Christian Peter, Geschäftsführer von Intertec Components. Seit 25 Jahren positioniert sich die Firma erfolgreich als Non-Franchise-Unternehmen von elektronischen Bauelementen auf dem Markt.

Der Distributor bietet seinen Kunden mehrere strategische Maßnahmen zur Vermeidung von Lieferengpässen. Dazu zählen ein vorausschauendes Beschaffungsmanagement sowie langjährige und zuverlässige Kontakte zu weltweiten Vertragspartnern, die Zugriff auf Lagerware und faire Preise haben.

Außerdem wurde das firmeneigene Lager vergrößert, so dass es nun Platz für Zwischendepots bietet. Somit können Lieferpläne flexibel bedient werden. Verkauft wird ausschließlich Originalware mit lückenloser Rückverfolgbarkeit.

Tatsächlich erfahren Einkäufer aktuell, dass Exklusivdistributoren durch ihre Monopolstellung stetig höhere Preise diktieren. Einpartnerstrategien können folglich in eine Abhängigkeit führen und sind anfällig für Produktionsstopps, beispielsweise durch Lieferverzögerungen oder falsch disponierte Liefertermine. Unabhängige Distributoren eignen sich daher als Alternative beziehungsweise Zweitquelle.

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