Displays mit 8K für den professionellen Einsatz

| Redakteur: Hendrik Härter

Für den professionellen Einsatz bietet Samsung seine 8K-Displays an. Sie arbeiten mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixel.
Für den professionellen Einsatz bietet Samsung seine 8K-Displays an. Sie arbeiten mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixel. (Bild: Samsung)

Verschiedene Signage-Displays mit Auflösungen von 8K präsentiert Samsung in diesem Jahr auf der ISE in Amsterdam. Eines der Highlights dürfte „The Wall“ mit 292 Zoll sein.

Das nächste große „Ding“ bei den Signage-Displays bietet Samsung mit seiner QLED-Bildschirmtechnik in einer Auflösung von 8K. Wie bei den Displays für Endkunden sollen auch die Modelle für das gewerbliche Umfeld mit der sogenannten 8K-AI-Upscaling-Funktion ausgestattet werden. Vorteil laut Samsung: 4K- und auch SD-Inhalte lassen sich so umrechnen, dass sie 8K sehr nahe kommen. Die Inhalte sollen sich günstig produzieren lassen und können dann annähernd 8K ausgespielt werden. Allerdings kann von einer echten KI nicht die Rede sein. Vielmehr werden die Inhalte über einen Algorithmus hochskaliert.

Auf der diesjährigen ISE (Integrated Systems Europe) in Amsterdam präsentiert Samsung das QLED 8K Signage Display mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixel. Es kombiniert die AI-Upscaling-Technik mit einer Diagonale von 82 Zoll. Seine Tiefe beträgt weniger als 40 mm und es lässt sich in viele unterschiedliche Umgebungen integrieren.

Bis zu 292 Zoll und 8K

Mit ganzen 292 Zoll und ebenfalls einer Auflösung von 8K kommt das Display mit der passenden Bezeichnung „The Wall“. Hierbei handelt es sich um ein modulares Display mit flexibel anpassbaren Diagonalen zwischen 73 und 292 Zoll, das zudem ein rahmenloses Design bietet. Bei dieser Display-Familie arbeitet Samsung mit Partnern zusammen, um die Bildqualität durch hochwertiges Audio zu ergänzen: Harman Luxury Audio und Steinway Lyngdorf.

Mit Multi-Link LED HDR rundet Samsung sein Angebot an Signage-Displays ab: Multi-Link wandelt Inhalte mit einem von Samsung entwickelten Algorithmus in HDR-Qualität um, ohne spezielle Metadaten zu benötigen. LED HDR nutzt das Inverse Tone Mapping (ITM) für blendfreie Bilder, Dynamic Peaking für hohe Helligkeitswerte, wobei das Kontrastverhältnis des Vollbilds durch Verdoppelung der Spitzenleuchtdichte erzeugt wird. Color Mapping bietet zudem einen adaptiven Farbraum.

Was steckt hinter den Quantum Dots?

Display-Technik QLED

Was steckt hinter den Quantum Dots?

20.02.17 - Die Quantum Dots handeln nach den Gesetzen der Quantenphysik und sollen den Display-Markt aufrütteln. Revolutionäre Entwicklung oder nur Marketing-Sprüche? Wir haben bei zwei Display-Experten nachgefragt. lesen

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45728025 / HMI)