Display-Week: Ein Querschnitt durch die deutsche Display-Industrie

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Auf der diesjährigen Display Week zeigte das Deutsche Flachdisplay-Forum (DFF) auf den flächenmäßig größten Stand einen Querschnitt der deutschen Display-Industrie. Im nächsten Jahr soll der Stand weiter wachsen.

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Der German Pavilion des Deutschen Flachdisplayforums (DFF) auf der Display Week zeigte einen Querschnitt der deutschen Display-Industrie.
Der German Pavilion des Deutschen Flachdisplayforums (DFF) auf der Display Week zeigte einen Querschnitt der deutschen Display-Industrie.
(Bild: DFF)

Im Deutschen Flachdisplayforum (DFF) spiegelt sich die gesamte Wertschöpfungskette der Display-Hersteller wieder. Das beginnt von Forschungseinrichtungen über Material- und Komponentenlieferanten bis zu Systemintegratoren und Distributoren. Deshalb ist es für die Plattform wichtig, auf internationalen Veranstaltungen eine möglichst große Präsenz zu zeigen. So war es auch in diesem Jahr auf der Display Week im Mai in Los Angeles: Dort organisierte das DFF vom 20. bis 25. Mai den German Pavilion der Society for Information Display (SID). Der deutsche Pavilion war dabei der flächenmäßig größte Stand.

Unter dem Motto „von Machern für Macher“ war das DFF durch Unternehmen aus Forschung, Produktion und Anwendung vertreten. Dieser Querschnitt der gesamten Vielfalt der deutschen Display-Industrie informierte über aktuelle Trends und Technologien sowie insbesondere über Display-Entwicklungen aus Deutschland. Besonders positiv ist dabei aufgefallen, dass die technischen Standards, die DFF-Mitglieder vorleben und gestalten, zunehmend Anerkennung finden und stellenweise im Gespräch sind, in internationale Standards übernommen zu werden.

„Natürlich war auch das Networking ein großes Plus der Display Week. Allein das Programm bestätigte dessen wachsende Bedeutung. So gab es neben technischen Vorträgen eigene Networking-Events. Das DFF konnte daher in allen Belangen punkten: Sowohl inhaltlich, technisch als auch aus Sicht unseres Netzwerkes“, erklärt Prof. Karlheinz Blankenbach, Vorsitzender des DFF. „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse am DFF als auch an seinen etablierten und Neu-Mitgliedern wächst. Wir haben uns daher entschlossen, den German Pavilion im nächsten Jahr erneut zu vergrößern.“

Das ist das Deutsche Flachdisplayforum

Gegründet wurde das DFF im Jahr 2000 innerhalb des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Heute bilden die beinahe 80 Mitglieder die Wertschöpfungskette elektronischer Displays für professionelle Anwendungen wie beispielsweise Automobil, Industrie, Medizintechnik und E-Signage ab. Von Materialien über Display-Hersteller, von Elektronik über Interface zu Software sowie Evaluierung, Messtechnik, Distribution und Anwendung.

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