NXP

Display-Ansteuerung auf Cortex-M3-Basis

| Redakteur: Holger Heller

Seinen ersten ARM-Cortex-M3-basierten Mikrocontroller mit integriertem LCD-Grafikcontroller kündigt NXP an. Die MCU wird mit 120 MHz getaktet und ist zusätzlich mit Ethernet, USB und einem Controller für externen Speicher ausgestattet.

Mit dem LPC1788 bietet NXP einen Cortex-M3-basierten Mikrocontroller für die LCD-Ansteuerung an, der bis zu 96 KByte On-Chip-SRAM und eine 32 Bit breite externe Speicherschnittstelle bietet. Unterstützt werden laut NXP zahlreiche grafikfähige Display-Panels für die Bereich Automatisierungstechnik, Point-of-Sale und medizinische Diagnosetechnik.

Die LCD-Schnittstelle verfügt über einen eigenen DMA-Controller und kann so unabhängig von der CPU und anderen Systemfunktionen arbeiten. Ein FIFO-Speicher dient als Puffer für Displaydaten, was mehr Flexibilität für das System-Timing ergibt. Die hardwaremäßige Cursor-Unterstützung kann die Rechenzeit, die die CPU für das Display aufwenden muss, verringern.

Die LPC178x-MCUs unterstützen Displays in STN-(Super-Twisted-Nematic-) und TFT-Technik (Thin-Film Transistor) mit bis zu 1024 x 768 Pixeln und von monochrom bis zur True-Color-Farbtiefe von 24 Bit. Die Bausteine werden mit 120 MHz getaktet und bieten Flash, SRAM und EEPROM auf dem Chip. Der externe Speicher-Controller mit 32 Bit Breite unterstützt SDRAM-, NOR- und SRAM-Bausteine mit vier Chip-Selects.

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