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1000 Personalleiter befragt

Digitalisierung: Kommt das große Jobabbau-Programm?

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Die Unternehmen reagieren auf die Anforderungen mit einer Reihe von Maßnahmen. Über alle Sektoren hinweg ist die Weiterbildung das am stärksten genutzte Mittel. 94 % der Unternehmen bereiten auf diesem Weg ihre Beschäftigten auf die Digitalisierung vor. Allerdings stufen davon nur 58 % die Weiterbildung als „wichtige“ oder „sehr wichtige“ Maßnahme ein.

Outsourcing und Crowd Sourcing: nicht wirklich wichtig

Neben der Weiterbildung wurden die Personalleiter auch nach anderen Maßnahmen gefragt, mit denen sie auf die Anforderungen durch die Digitalisierung an ihr Personal reagieren. 85 % der HR-Manager reagieren mit Neueinstellungen; 90 % der Unternehmen, die diese Maßnahme anwenden, bewerten sie als „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Ebenfalls 85 % der befragten Unternehmen versetzen Mitarbeiter intern, wobei 39 % diese Maßnahme als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ bewerten.

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Outsourcing und das Beschäftigen freier Mitarbeiter findet in 80 % der Unternehmen statt. Als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ bewerten es allerdings nur 15 % jener Unternehmen, die diese Maßnahme nutzen.

„Vor dem Hintergrund des durch die Digitalisierung ausgelösten rasanten Wandels vieler Tätigkeiten", stellt sich für Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien, die Frage, "ob die Weiterbildung nicht einen höheren Stellenwert in den Unternehmen erhalten sollte. Vereinzelte Weiterbildungskurse können dies nicht leisten, das Konzept von Weiterbildung muss sich hier weiterentwickeln und lebenslanges Lernen muss fester Bestandteil im Arbeitsleben werden.“

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