Diese Roboter prägen unsere Zukunft

| Autor / Redakteur: Steve Carr * / Margit Kuther

Aufstieg der Roboter – Fluch oder Segen?

Wird der Aufstieg von Robotern und KI der menschlichen Gesellschaft letztendlich Nutzen bringen und unsere Lebensqualität verbessern – oder werden wir die Misere eines massenhaften Abbaus von Arbeitsplätzen erleben? Dem vom IET herausgegebenen Magazin „Engineering & Technology“ nach, ist dieses Thema für Arbeitnehmer, Politiker und selbst Führungskräfte in der Wirtschaft sehr besorgniserregend.

Es gibt bereits einige düstere Warnungen: So schätzt das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers ein, dass bis zum Jahr 2030 in den USA 40% und in Großbritannien 30% der Arbeitsplätze aufgrund der Automatisierung verschwinden werden. Andy Haldane, Chefvolkswirt bei der Bank of England, meint, dass es in Großbritannien bis zu 15 Mio. Arbeitsplätze gibt, die mit Robotern besetzt werden könnten.

Auch führende Köpfe der Wirtschaft nehmen dieses Problem sehr ernst, um nur Bill Gates („Roboter sollten Steuern zahlen“) und Elon Musk („KI wird zum Dritten Weltkrieg führen“) zu nennen. Politiker denken bereits darüber nach, den Vormarsch der Roboter durch wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen zu verlangsamen. Außerdem sollten die Staaten in die Lage versetzt werden, diese Entwicklung, die sich als die nächste große industrielle Revolution herausstellen könnte, zum Guten nutzen zu können.

Es gibt jedoch auch optimistische Stimmen. Das Beratungsunternehmen Capgemini hat in einer Studie herausgefunden, dass bei 75% der Großunternehmen, die KI implementiert haben, durch KI neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Zudem konnten genauso viele Unternehmen durch die Einführung von KI eine Umsatzsteigerung von 10% verbuchen. Bei einer vom Chipentwickler ARM gesponserten Verbraucherbefragung waren 61% der Befragten der Auffassung, dass KI und eine fortschreitende Automatisierung das gesellschaftliche Dasein verbessern statt schädigen werden.

Einstieg in der Welt der Robotik

Roboter bieten uns zweifellos aufregende Möglichkeiten, und wie dem auch sei, die Roboter sind da und werden auch nie mehr verschwinden. Wie jedoch kann ein Entwickler diese Technologie in Angriff nehmen? Die ersten Schritte in der Welt der Robotik könnten mithilfe von Kits wie der von NXP auf den Markt gebrachten anwenderfreundlichen Mechatronik-Entwicklungsplattform FSLBOT oder dem preiswerten autonomen Roboter-Fahrzeugsystem RP6v2 erfolgen.

Beide Kits eignen sich zum Sammeln von Erfahrungen mit Entwicklung, Programmierung und Prozessoren im Zusammenhang mit der Mechatronik. Das RB6v2 verfügt über Fähigkeiten wie das Messen der Lichtintensität, das Erkennen von Kollisionen und eines niedrigen Ladezustands des Akkus, das Messen und Regeln der Drehzahl von Motoren mittels hochauflösender Encoder und eines Datenaustauschs mit anderen Robotern oder Geräten.

Zwar werden Geschwindigkeit, Richtung und Auswirkungen der Entwicklungen bei Robotik und KI heiß diskutiert, in einem besteht jedoch kein Zweifel: Roboter und KI sind da und werden auch nie mehr verschwinden. Wir haben uns die Reichhaltigkeit, die Innovation und die Vielfalt der heute schon in der Robotik vorhandenen Technologien angeschaut und mit den oben erwähnten Beispielen finden Entwickler und Enthusiasten, die sich mit dieser sich entfaltenden Welt befassen möchten, einen einfachen Einstieg. In Kenntnisnahme der, positiven oder negativen, Vorstellungen über die sich aus diesen Technologien ergebenen Konsequenzen ist es unabdingbar, dass wir so viele Meinungen und Ansichten wie nur möglich in diese Debatte einbringen.

Schließlich befürchten einige Kommentatoren mit Bedenken bezüglich des Voranbringens von auf KI basierenden Ressourcen, dass es sich hier um Optionen handelt, die wir nicht um jeden Preis ausüben sollten.

Neu im IoT-Hub von Farnell element14 wieder neue Inhalte hinzugefügt. Mit dabei ist neben Hintergründen zur Rolle des Internets der Dinge in zahlreichen schnelllebigen Bereichen auch eine animierte Infografik, welche veranschaulicht, wie das Unternehmen Entwickler dabei unterstützt, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Der IoT-Hub ist zentraler Bestandteil der Webseite des Unternehmens. Hier erwarten Besucher neben spannenden Artikeln zum Thema IoT auch Fallstudien, Produkte und Interviews sowie Fachartikel, die verschiedene Einsatzmöglichkeiten für IoT-Anwendungen beleuchten.

* Steve Carr ist Global Head of Marketing bei Premier Farnell

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