Studentenstudie

Die Vorbilder deutscher Studenten: Vater, Mutter und Angela Merkel

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Vorbild Eltern – und Angela Merkel

Auch ihre Vorbilder suchen sich Studenten vor allem im privaten Umfeld. Fast drei von zehn Befragten (29 Prozent) nennen eines oder beide Elternteile als Vorbilder; Freunde oder der eigene Partner werden von 7 Prozent als Vorbild genannt. Und auch von den eigenen Professoren und Dozenten an den Hochschulen haben viele Studenten eine hohe Meinung – hier finden immerhin 5 Prozent ein persönliches Vorbild.

Personen des öffentlichen Lebens werden von den Studenten seltener als Vorbild genannt. In der Rangliste der Prominenten liegt Angela Merkel mit Abstand auf Rang 1 – 4 Prozent bezeichnen die Bundeskanzlerin als Vorbild –, gefolgt von Nelson Mandela. Auf Platz 3 und 4 finden sich zwei Pioniere des digitalen Zeitalters, Bill Gates und Steve Jobs. Außerdem kann sich Barack Obama in den Top 5 platzieren.

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„Prominente aus Politik und Gesellschaft spielen heute für Studenten bei Weitem nicht mehr die Rolle wie noch vor wenigen Jahrzehnten“, bemerkt Grohnert. „Das hat zum einen gesellschaftspolitische Gründe – so gibt es zu vielen wichtigen Themen heute einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Zudem werden die Lebensentwürfe immer individueller. Da ist es nicht weiter erstaunlich, dass sich die Studenten an Vorbildern orientieren, die sie privat gut kennen, und nicht an Prominenten, die exemplarisch für eine gesellschaftliche Strömung stehen.“

Obgleich nur 7 Prozent der Studenten gesellschaftliches Engagement als wichtigen Teil ihres Lebens ansehen, haben gesellschaftspolitische Themen für sie durchaus Relevanz: Wichtig ist vielen Studenten vor allem der Schutz der Menschenrechte (45 Prozent) sowie der Umwelt- und Klimaschutz (33 Prozent). Für 31 Prozent ist außerdem die soziale Gerechtigkeit in Deutschland von besonderem Interesse.

Studenten sehen gute Berufschancen

Auch bei der Wahl ihres Studienfachs lassen sich die Studenten in Deutschland weitgehend von ihren privaten Interessen leiten. Für 58 Prozent war ihr persönliches Hobby ein entscheidendes Motiv bei der Fächerwahl, gute Berufsaussichten spielten für 44 Prozent eine große Rolle. Gute Gehälter und Karrierechancen bezeichnet nur jeder Dritte als sehr wichtiges Argument bei der Studienfachwahl.

Dieses Selbstbewusstsein gründet wohl nicht zuletzt darauf, dass die Studenten sich kaum Sorgen um ihre Zukunft machen: 83 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, nach dem Studium schnell einen adäquaten Job zu finden.

„Die Wirtschaft läuft gut und die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist so niedrig wie lange nicht mehr. Kein Wunder, dass die Studierenden optimistisch in die Zukunft blicken – zumal sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt an-gesichts von Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung sogar noch verbessern dürften.“

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