Die Lichtstärke eines Stroboskops vermessen und grafisch darstellen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Für die Stroboskop-Endmontage haben sich die Entwickler von Rheintacho etwas Besonderes ausgedacht: Ein Messsystem prüft jedes Stroboskop und es wird ein individuelles Protokoll angefertigt.

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Die PocketLED-Familie von Rheintacho.
Die PocketLED-Familie von Rheintacho.
(Bild: Rheintacho)

Sollen sehr kurze Lichtblitze vermessen werden, wie sie bei einem Stroboskop auftreten, dann sind diese Lichtblitze bis zu 5 µs kurz. In dieser kurzen Zeit erreichen die speziellen Xenon-Leuchteinheiten dann eine Helligkeit, die im Mega-Lux-Bereich liegt. Bei einer solchen Lichtkonzentration erreicht man mit den üblichen Hilfsmitteln der Helligkeitsmessung keine verwertbaren Ergebnisse. Besonders bei den großen, stationären Stroboskopen ist das ein Problem.

Die Entwickler von Rheintacho haben eine Lösung entwickelt: Jedes Stroboskop des Herstellers wird über die Prüfeinrichtung abgenommen und ein individuelles Prüfprotokoll erstellt. Die ermittelten Daten speichert die Prüfsoftware ab. Bei einigen portablen Modellen gehört ein Prüfzertifikat zum Lieferumfang. Mithilfe des Systems lassen sich die für die Lichtausbeute und Lichtverteilung verantwortlichen Baugruppen schneller, zielgerichteter und basierend auf objektiven Messdaten entwickeln und auswählen. Die Reflektoren für die XENON-Stroboskope wurden so optimiert. Für LED-Stroboskope stehen wichtige Daten für Auswahl und Anordnung der LEDs und die Auslegung der Linse bereit.

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