Vom Schoko-Drucker bis zum Herzfrequenz-Messer

Die IFA-Trends für Consumer Electronics

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / / Sylvia Lösel

Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen: Der Schokoladen-3D-Drucker von Choc Edge.
Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen: Der Schokoladen-3D-Drucker von Choc Edge. (Bild: Choc Edge)

Was sind die Trends fürs Weihnachtsgeschäft? Mit welchen Technik-Highlights wartet der Herbst auf? Wer diese Fragen beantwortet haben möchte, der sollte die IFA besuchen. Bereits im Messevorfeld hat man neun Trends identifiziert.

Fernseher mit gebogenen Displays, Ultra-HD-Auflösung, clevere Uhren und Heimvernetzung – dies sind nur einige der diesjährigen IFA-Trends.

Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology, sagt zur Marktentwicklung im Bereich Consumer Electronics: „Nach einer Stagnation im Jahr 2013 werden die globalen Märkte für Consumer Electronics 2014 (+1 Prozent) und 2015 (+5 Prozent) wieder wachsen. Die Verbesserung der Weltkonjunktur sowie steigende Absätze im TV- und PC-Bereich sind die Gründe dafür.“ Allerdings tragen die Märkte Europas nur geringfügig zu diesem Wachstum bei.

Das Ausstellerinteresse an der IFA ist ungebrochen. Deshalb hat man die Messe um rund 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ergänzt.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Berlin: „Wir freuen uns bereits jetzt auf die IFA 2014, für die wir erstmals mit einem gesteigerten Flächenangebot auf die ungebremst hohe Nachfrage der Aussteller reagieren können.“

Biegsam

Besonders plastische Fernsehbilder dank gebogener Displays – das ist einer von neun IFA-Trends. Schon im vergangenen Jahr gab es erste Geräte zu sehen. Nun folgen dem Biegetrend nicht nur OLED-Displays, sondern auch LCD-Modelle mit Hintergrundbeleuchtung.

Ultra HD

Mehr als acht Millionen Pixel tummeln sich auf der Bildfläche von Ultra-HD-Displays. Das ist die vierfache Auflösung herkömmlicher HDTV-Modelle. Galten bisher Bildschirme mit Diagonalen von 55 Zoll als Mindestmaß, wird es dieses Jahr auch kleinere Bildschirmformate mit Ultra-HD-Auflösung zu sehen geben. Für die passenden Inhalte sorgen inzwischen Spiegelreflexkameras, die bereits mit dieser Auflösung filmen, Camcorder oder Action-Cams.

Smart-TV mit Android

Die Anzahl der Apps für Smart-TVs steigt. Mit der Smart TV Alliance haben sich Hersteller zusammengeschlossen, um eine Plattform für unterschiedliche Marken zu präsentieren. Inhalte-Anbieter können somit leichter und schneller entsprechenden Content entwickeln. Auch die Unterstützung offener Standards soll zu einer höheren Akzeptanz von Smart-TVs beitragen. Auf der IFA wird außerdem der erste Smart-TV gezeigt, der die mobilen Betriebssysteme Android und Web OS an Bord hat. Auch dies ein Mittel, die Geräte interessanter für die Käufer zu machen. Denn dadurch haben sie zum Beispiel auch Zugriff auf Googles App-Store.

Neue Bedienkonzepte

Was Microsoft mit seiner „Fuchtelkonsole“ Kinect vorgemacht hat, hält nun auch immer mehr Einzug in die Fernsehwelt. Gestensteuerung heißt hier das Stichwort. Aber auch die Sprachsteuerung macht Fortschritte. Waren im vergangenen Jahr nur spezielle Kommandos möglich, sollen jetzt bereits frei gesprochene Sätze in Befehle umgemünzt werden können. Kunden, die den Fernseher auch für Apps nutzen, benötigen neben der Fernbedienung weitere Eingabeoptionen. Deshalb gibt es nun zum Beispiel Infrarot-Fernbedienungen, die auf der Rückseite eine Tastatur, oder auf der Frontseite ein Touchpad haben.

Lesen Sie auf der nächsten Seite alles über elektronische Armbänder, Schokodrucker und andere Sinnesfreuden.

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