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Der Markt für Leiterplatten und elektronische Baugruppen Die hiesigen Hersteller müssen verstärkt Kundennähe praktizieren

| Redakteur: Claudia Mallok

Asien hat sich zur Supermacht der Elektronik entwickelt und die Gefahr, dass die europäische und amerikanische Industrie von Asiaten abhängig wird, ist groß. Branchenkenner Michael Gasch, Data4PCB, hat die Entwicklung des Elektronikmarktes, insbesondere der Leiterplatten- und EMS-Industrie (EMS: Electronic Manufacturing Service), analysiert und veranschaulicht die Entwicklung der Marktsegmente sowie deren gegenseitige Abhängigkeiten.

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Branchenkenner Michael Gasch, Data4PCB
Branchenkenner Michael Gasch, Data4PCB
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Elektronikfertigung hat weltweit im Jahr 2006 ein Gesamtvolumen von 1504 Mrd. US-$ erreicht. An diesem Gesamtmarkt für Elektronikfertigung beträgt der Anteil von elektronischen Baugruppen etwas mehr als 31% insgesamt 471 Mrd. US-$. 80% davon wiedrum, also 373 Mrd. US-$, betrug der Anteil der weltweit verbauten elektronischen Bauteile.

Grafik 1: Im Jahr 2006 hat die Elektronikfertigung weltweit ein Volumen von 1504 Mrd. US-$ erreicht. Davon machen 31% elektronische Baugruppen aus, wobei der Anteil der weltweit verbauten Bauelemente einschließlich Leiterplatten 80% beträgt. (Archiv: Vogel Business Media)

Den Löwenanteil mit zwei Dritteln dieses Marktes tragen Halbleiter, gefolgt von Leiterplatten mit einem Produktionsvolumen von 46,9 Mrd. US-$ in 2006 (Grafik 1).

Grafik 2: Knapp die Hälfte der weltweiten Elektronikfertigung ist mittlerweile in Fernost angesiedelt (Archiv: Vogel Business Media)

Grafik 1 zeigt auch, dass Mehrlagen- und HDI-Schaltungen (HDI: High Density Interconnection) weltweit bereits 68% des Gesamtvolumens ausmachen Tendenz steigend. Der Grund ist, dass asiatische Firmen zunehmend in das Hightech-Segment einsteigen. Im Zuge dieser Entwicklung entsteht allerdings eine durchaus interessante Nische für Unternehmen, die weiterhin in den „einfacheren“ Technologien aktiv sind. Heute findet der größte Teil der Elektronikfertigung in Asien statt (Grafik 2) und hier konzentriert sich das Wachstum. Neben China gewinnen Indien und Vietnam zunehmend an Bedeutung. Aber auch weitere Länder entdecken die Elektronik als interessanten Industriezweig. Es wird eine Frage der Verfügbarkeit von ausgebildeten Mitarbeitern sein, aber auch der Ausprägung von Infrastruktur und Zulieferindustrie.

In Asien konzentriert sich die Fertigung von Leiterplatten und Baugruppen

Grafik 3: China rangiert mittlerweile auf Rang 3 der größten Erzeugerländer für Elektronikgeräte. Die Position von Deutschland auf Rang 4 ist allerdings beachtlich. (Archiv: Vogel Business Media)
Grafik 4: Experten schätzen, dass sich das Marktvolumen der Elektronik als größter Industriebereich weltweit von 2002 bis 2010 verdoppelt (Archiv: Vogel Business Media)

Seit Beginn der Outsourcing-Welle Ende der 90er-Jahre haben die USA 25% und Europa etwas mehr als 12% der Marktanteile verloren, während Asien in den vergangenen sechs Jahren um knapp 86% zugelegt hat. Die größten Erzeugerländer für Elektronikgeräte sind Nord- und Südamerika, gefolgt von Japan und der VR China (Grafik 3). Beachtlich ist jedoch, dass Deutschland auf Position 4 liegt .

Betrachtet man die Bedarfsentwicklung, so wird die Elektronik weiterhin der größte Industriebereich weltweit bleiben. In nur acht Jahren von 2002 bis 2010 wird sich das Volumen von 1071 auf 2015 Mrd. US-$ verdoppeln (Grafik 4).

Grafik 5: Weltweit werden knapp 58% der elektronischen Geräte für die Branchen Business, Computertechnik und Telekommunikation produziert (Archiv: Vogel Business Media)

Grafik 5 zeigt die Weltproduktion, aufgeteilt nach Abnehmerbranchen. Auffällig: die drei Bereiche Business, Computer und Kommunikation zusammen machen knapp 58% der Weltproduktion aus .

Im Jahr 2006 belief sich die europäische Elektronikproduktion auf 249 Mrd. US-$. Für 2007 prognostizieren die Experten einen Anstieg auf 259 Mrd. US-$. Überraschend ist jedoch, dass die genannten Branchen in Europa ebenso stark vertreten sind wie auf dem Weltmarkt. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass inzwischen sehr viele EMS-Unternehmen in Europa tätig sind und im vergangenen Jahr die Kommunikationsindustrie auch noch die Firma BenQ enthalten hat. Typisch für Europa ist ein Anteil von 20,9% der Industrieelektronik und Messtechnik. Zudem ist der Anteil von Kfz-Elektronik in Europa höher als in der Betrachtung der gesamten Welt.

Leistungsfähige Dienstleister für Elektronikfertigung und Design

Aus den Unternehmen, die ursprünglich lediglich reine Bestückung von Baugruppen als „verlängerte Werkbank“ für OEMs angeboten haben, entwickelten sich im Laufe der Jahre gut organisierte Unternehmen, die neben der ursprünglichen Tätigkeit weitere Dienste anbieten. Dazu gehört inzwischen das gesamte Management der Lieferkette, vom Einkauf der Komponenten bis zur Logistik.

In den letzten Jahren kam dann auch noch das Design von Hard- und Software hinzu. Das kann z.B. die gemeinsame Entwicklung mit dem OEM sein. Außerdem hat sich besonders in Asien ein neuer Zweig entwickelt: der ODM. Bei diesem Geschäftsmodell entwickelt das Unternehmen Geräte auf eigene Initiative und bietet diese dann unter Umständen mehreren OEMs an, die dann lediglich ihren Firmennamen geben.

Grafik 6: Die zehn größten EMS-Provider weltweit stehen für die Hälfte des Gesamtumsatzes der EMS/ODM-Industrie (Archiv: Vogel Business Media)

Das potenzielle Gesamtvolumen der EMS- und ODM-Unternehmen wird auf 65% der Gesamtelektronikproduktion veranschlagt (entsprechend rd. 980 Mrd. US-$). Allerdings wurden 2006 erst 15% erreicht, bis 2009 werden es eventuell 18% sein. Der im Jahr 2006 erreichte Umsatz der EMS-Industrie von 227 Mrd. US-$ wird fast zur Hälfte von gerade mal zehn Unternehmen beherrscht, wobei der größte Dienstleister allein 17% Marktanteil des Gesamtumsatzes hat (Grafik 6).

Grafik 7: Zwei Drittel der weltweit von EMS produzierten Baugruppen und Geräte entfallen auf die sog. Massenmärkte Computer, Peripherie, Kommunikation und Konsumgüter (Archiv: Vogel Business Media)

Zwei Drittel der weltweit von EMS-Unternehmen gefertigten Produkte entfallen auf die sog. Massenmärkte wie Computer, Peripherie, Kommunikation und Konsumgüter. Da diese Sektoren bereits unter starkem Wettbewerbsdruck stehen, suchen die Dienstleister nun neue Tätigkeitsfelder, wobei Medizintechnik und Industrieelektronik an Bedeutung gewinnen (Grafik 7).

Nähe zum Abnehmer spielt heute wichtigere Rolle als noch vor einigen Jahren

Die EMS erschließen aber nicht nur neue Branchen, sondern suchen auch neue Niederlassungen für ihre Fertigung. Es wird irgendwo immer eine Region geben, in der die Löhne niedriger sind. Für die Fertigungsverlagerung spielen jedoch auch weitere Faktoren wie z.B. die Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Verfügbarkeit von Arbeitskräften sowie deren Ausbildungsstand und nicht zuletzt die Nähe zu den Abnehmerbranchen eine wichtigere Rolle als noch vor einigen Jahren. Aus diesem Grund bekommt Europa eine neue Bedeutung.

Grafik 8: In Europa gibt es etwa 1350 EMS-Anbieter, wobei 80% der vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen weniger als 10 Mio. € Jahresumsatz erreichen (Archiv: Vogel Business Media)

Gemäß einer im Jahr 2006 erstmals durchgeführten Untersuchung gibt es in Europa etwa 1350 EMS-Unternehmen mit über 1450 Standorten. Allerdings sind auch in diesem Industriezweig, ähnlich wie in der Leiterplattenfertigung, überwiegend kleine und mittlere Unternehmen tätig. 80% dieser Unternehmen erzielen weniger als 10 Mio. € Jahresumsatz (Grafik 8). Viele dieser Unternehmen sind hoch spezialisiert und bedienen spezielle Kundensegmente. Ein wesentlicher Vorteil dieser Spezialisierung ist, dass die Unternehmen kleine und mittlere Mengen mit typischen Losgrößen bis 1000 Stück schnell und zuverlässig bedienen können. Augenfällig ist allerdings, dass sich in den neuen EU-Ländern bereits einige sehr große multinationale Unternehmen angesiedelt haben.

Grafik 9: In den vergangenen Jahren haben sich die Schwerpunkte der Leiterplattenfertigung weltweit verschoben. Experten schätzen, dass 2009 86% aller Leiterplatten aus asiatischer Produktion stammen. (Archiv: Vogel Business Media)

Mechanischer Träger und elektrisches Verbindungselement für die elektronischen Bauteile ist die Leiterplatte. Die Schwerpunkte der Leiterplattenfertigung haben sich in den vergangenen Jahren verschoben: Während im Jahr 2000 noch 14% der Leiterplatten in Europa gefertigt wurden, so fiel dieser Anteil auf 8% in 2006 und 2009 werden es voraussichtlich nur noch 6% sein (Grafik 9).

Schon heute vereinigt Asien 82% der weltweiten Produktion auf sich und in drei Jahren werden es sogar 86% sein. Allerdings täuscht diese Statistik etwas, da sowohl japanische als auch amerikanische Hersteller inzwischen eine starke Produktionspräsenz in den asiatischen Ländern haben. Ginge man nach den Eigentumsverhältnissen, so stellte man fest, dass sich der Produktionswert von rein chinesischen Herstellern nur auf rd. 700 Mio. US-$ beläuft.

Hemmungsloses Wachstum in China hat negative Begleiterscheinungen

Ob der in Grafik 9 prognostizierte Umsatz in Europa 2009 tatsächlich eintreffen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Einer davon ist der Umrechnungskurs € und US-$. Der Durchschnittskurs der vergangenen drei Jahre war ziemlich stabil, doch seit Anfang 2007 fällt die amerikanische Währung, inzwischen schon um mehr als 7%. Im gleichen Zeitraum mussten mehrere, auch größere Unternehmen schließen, sodass für 2007 allenfalls mit einer Stagnation des Fertigungsvolumens zu rechnen ist.

Das in China prognostizierte Wachstum von 12,1 auf 20 Mrd. US-$ (dies ist eine Versechsfachung innerhalb von nur neun Jahren) ist voraussichtlich erreichbar „wenn nichts passiert“. Der Grund: Das hemmungslose Wachstum in den Bereichen Textil, Schuhe und Elektronik stößt an Grenzen. Dazu gehört die Verfügbarkeit von Mitarbeitern, Fluktuation, ökologische Gründe und die zu erwartenden sozialen Spannungen, die nicht unterschätzt werden dürfen.

Ein weiterer Aspekt ist der Umrechnungskurs. China wertet zwar in kleinen Schritten zum US-$ auf alles andere wäre ökonomisch falsch, da es die eigene Volkswirtschaft schwer wiegende Probleme bringen würde. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich allein aus währungsbedingten Gründen das ehemals „so billige China“ deutlich ändern wird spätestens nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking.

Große Gefahr der Abhängkeit von Asien

Die Gefahr, dass die europäische und amerikanische Industrie von Asiaten abhängig wird, ist groß. Lokale Lieferanten haben in der Vergangenheit Liefer- und Qualitätsprobleme asiatischer Hersteller ausgebügelt. Wenn die lokale Industrie allerdings systematisch zerschlagen wird, wird es in einigen Jahren in Europa keine leistungsfähigen Hersteller mehr geben.

Umgekehrt wandern die Abnehmer angeblich aus Kostengründen in Billiglohnländer, ohne genaue Kenntnis der tatsächlich zu erzielenden Einsparungen und ohne zu wissen, was wirklich auf sie wartet. Dass dies Auswirkungen auf die Zulieferindustrie hat, liegt auf der Hand. Mehr und mehr Firmen verlagern Forschung und Entwicklung sowie Teile der Fertigung in profitablere Gegenden. Schließlich steigt aber auch die Abhängigkeit in Bezug auf Rohstoffverfügbarkeit. Chinesische Unternehmen sichern sich Rohstoffe wie Erze und Energie in allen Kontinenten.

Pro Jahr verschwinden rd. 30 Leiterplattenhersteller in Europa

Grafik 10: Der größte europäische Leiterplattenhersteller schafft es im globalen Ranking gerade mal auf Platz 17 der größten Leiterplattenhersteller der Welt (Archiv: Vogel Business Media)

Insgesamt gehen in Europa jährlich rd. 30 Leiterplattenhersteller vom Markt, dies entspricht einem Verlust von durchschnittlich 100 Mio. € in den ersten Monaten 2007 waren es allerdings mehr als das Doppelte. Andererseits erreichen die Umsätze der asiatischen Hersteller Größenordnungen, die vor wenigen Jahren noch als unvorstellbar galten. Der größte europäische Leiterplattenproduzent schafft es in Mio. US-$ gerechnet gerade einmal auf Platz 17 in der globalen Reihenfolge (Grafik 10). Vor 20 Jahren soll es weltweit 6110 Leiterplattenhersteller gegeben haben. Bis 2006 reduzierte sich diese Zahl auf 2639. Gab es in Europa 1985 angeblich noch 1450 Betriebe, so blieben davon 2006 nur noch weniger als 300 übrig.

Waren es früher primär kleinere Unternehmen, welche die notwendigen Investitionen nicht finanzieren konnten oder keinen Nachfolger hatten, so verschwinden inzwischen immer öfter auch größere Unternehmen vom Markt. Sei es, weil die viel zitierten „Heuschrecken“ ein Unternehmen fallen lassen, multinationale Konglomerate ihre Politik ändern oder der Kostendruck die Verlagerung nach Asien forciert: Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen und es wird weitere Betriebsschließungen in Europa geben. Damit steigt zwar das verfügbare Volumen für die verbliebenen Hersteller etwas, doch der größere Teil wird sicher nach Asien verlagert.

Das bedeutet auch, dass sich die „Überlebenden“ neu orientieren müssen. Der technische Wandel ist zwar ein gangbarer Weg, allerdings nicht der einzige. Während früher ein TV-Gerät mit einer nicht durchkontaktierten Leiterplatte auskam, so ist die Hauptplatine heute ein Multilayer mit vier bis acht Lagen. Allerdings werden in Europa kaum noch Fernsehgeräte gefertigt.

Leiterplattenbranche steht nach wie vor unter großem Preisdruck

Grafik 11: Überraschenderweise werden gerade die als „Low-Tech“ bezeichneten Produkte wie einseitige nicht durchkontaktierte und doppelseitige durchkontaktierte Leiterplatten in relativ größerem Anteil in Europa gefertigt (Archiv: Vogel Business Media)

Überraschenderweise sind es gerade die als „Low-Tech“ bezeichneten Produkte, die in relativ größerem Anteil in Europa gefertigt werden. Einseitige, nicht durchkontaktierte Leiterplatten haben einen Weltanteil von nur 6%. Allerdings werden 10% des Gesamtvolumens dieser Technik in Europa produziert. Ähnlich sieht es bei doppelseitigen, durchkontaktierten Typen aus (Grafik 11). Natürlich dürfte es sich dabei um Serien handeln, die am Ende ihrer Lebensdauer stehen oder um Serien, die es nicht lohnen, nach Asien zu verlagern. Es zeigt sich außerdem, dass die Chinesen zunehmend nicht mehr an kleineren und mittleren Serien interessiert sind.

41% der Weltproduktion von Leiterplatten sind Multilayer. Amerika konzentriert sich auf hochlagige Backpanels mit mehr als 20 Lagen für Server. Bei der Fertigung in Asien dominieren ebenfalls Mehrlagenschaltungen, hier sind es aber, im Gegensatz zu den USA, eher Multilayer mit weniger als 20 Lagen.

Auch das Produktionsvolumen von HDI- und flexiblen bzw. starrflexiblen Leiterplatten steigt: Von 2000 bis 2006 ist der Anteil dieser Technologien um 100 bis 125% gewachsen. Obwohl HDI-Leiterplatten nur weniger als ein Drittel der Weltproduktion ausmachen, so konzentrieren sich doch 94% der Fertigung auf Asien – insbesondere China, Japan, Taiwan und Korea. HDI-Boards werden zum großen Teil in mobilen Geräten eingesetzt und der größte Teil mit 53% für IC-Substrate benötigt.

Ein nicht unbedingt zutreffendes Bild zeigt die letzte Säule von Grafik 11 (flexible/starrflexible Leiterplatten). Grund: Die japanischen Hersteller dominieren die Weltproduktion. Nippon Mektron allein vereinigt 25% des Volumens mit Standorten in allen Erdteilen. Das starke Anwachsen von flexiblen und starrflexiblen Leiterplatten ist einerseits auf den steigenden Bedarf der Kfz-Industrie und andererseits auf die deutliche Verkleinerung von Bauteilen zurückzuführen. So lassen sich z.B. wesentlich kleinere Geräte für die Medizinelektronik realisieren.

Man sollte meinen, dass eine bessere Technologie auch eine profitablere Fertigung bedeutet, doch der Preisdruck bleibt weiterhin hoch.

Kundennähe praktizieren und Partnerschaften leben

Sowohl für die EMS-Anbieter als auch für die Leiterplatten-hersteller in Deutschland und Europa wird es immer wichtiger, Kundennähe zu praktizieren. Dies kann z.B. eine strategische Partnerschaft sein, die beide Unternehmen relativ eng aneinander bindet, bei der sich aber beide Firmen aufeinander verlassen können. Liefersicherheit wird künftig ein ausschlaggebender Wettbewerbsvorteil für OEMs und EMS sein. Das kann auch die Konzentration auf bestimmte Marktsektoren sein, wie z.B. kleine Volumen vom Einzelstück bis zu kleinen Mengen, die einen Produktanlauf oder -auslauf begleiten. Auch die Spezialisierung auf bestimmte Abnehmerbereiche wie Medizin, Militär oder Sicherheit könnte ein lohnendes Feld werden.

Wichtig wird jedoch immer mehr, dass sich Lieferant und Abnehmer wieder vertrauen können und nicht der eine versucht, den anderen zu übervorteilen.

Quellen:

Custer Consulting, Informationen und Statistiken rund um die Elektronikindustrie

Data4PCB, Informationen und Statistiken rund um die Leiterplatte

Deutsche Bundesbank, Devisenkurse

European Central Bank, Statistiken und Zinssätze

Federal Reserve Bank

IPC Association, Statistiken Weltproduktion Leiterplatten

N. T. Information Ltd. Dr. Hayao Nakahara, (asiatische) Leiterplattenproduktion

Klaus Pildal Management, Marktstudie EMS-Industrie in Europa

Technology Forecasters, Marktforschung und Marktprognosen

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