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Fraunhofer-Studie Wireless Die größten Probleme von Funk in der Industrie

| Redakteur: Margit Kuther

Mobilität fördert Funktechnologien. Doch Entwicklungsbedarf besteht bei Sicherheit, Zuverlässigkeit und einfacher Handhabung.

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Nutzen Sie Funk?: 31 Prozent der Befragten aus der Industrie antworteten mit nein
Nutzen Sie Funk?: 31 Prozent der Befragten aus der Industrie antworteten mit nein
(Bild: Fraunhofer ESK)

In einer Umfrage hat das Fraunhofer ESK zum zweiten Mal die Anforderungen der deutschen Industrie an Funktechnologien ermittelt.

Rund 50 Teilnehmer aus Unternehmen verschiedener Branchen ließen seit der ersten Befragung 2011 erkennen, dass Funk im industriellen Umfeld an Bedeutung gewinnt.

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Hauptgründe dafür sind demnach die Mobilität und Flexibilität, die Funk für die Gestaltung der Prozesse ermöglicht. Das betont die Relevanz der drahtlosen Technologien für einen flexiblen Fabrikbetrieb à la Industrie 4.0.

Die Umfrage deckte aber auch noch großen Entwicklungsbedarf auf. Diesen sehen die Teilnehmer insbesondere bei der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme sowie ihrer einfacheren Installation.

Wireless-Kommunikation von 70 Prozent der Befragten genutzt

Knapp 70% der Befragten setzen mittlerweile drahtlose Kommunikationslösungen in ihren Betrieben ein. Damit decken sie u.a. den Bedarf an einer mobilen und flexiblen Vernetzung, den ihre Anwendungen erfordern und machen Kommunikation auch da möglich, wo eine Verkabelung technisch oder baulich nicht möglich ist.

Dabei löst Funk vor allem Aufgaben im Monitoring (74%), dem Fernzugriff (66%) und der Steuerung von Anlagen und Prozessen (57%). Mit der zunehmenden Vernetzung rückt die zuverlässige und sichere Gestaltung der Systeme in den Vordergrund – erst recht beim Einsatz von Funktechnologien.

Doch gerade hier herrschten bereits bei der Erhebung 2011 und auch heute die größten Vorbehalte der Teilnehmer gegen Funk im industriellen Umfeld.

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