Qualitätssicherung und Traceability Die gesamte Prozesskette mit Bildverarbeitung sichern

Autor / Redakteur: Kamillo Weiß * / Gerd Kucera

Für die hochzuverlässige 1D-Strichcode-Erfassung wurden Algorithmen wie 1DMax und Hotbars entwickelt. Das Ergebnis sind Leseraten von weit über 99% selbst bei fehlerhaften und schwer lesbaren Codes.

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Sicher und schnell: Bildverarbeitungsbasierte ID-Lesegeräte haben mit beschädigten, verzerrten oder abgenutzten 1D-Barcodes kein Problem, an denen aber Laserscanner scheitern
Sicher und schnell: Bildverarbeitungsbasierte ID-Lesegeräte haben mit beschädigten, verzerrten oder abgenutzten 1D-Barcodes kein Problem, an denen aber Laserscanner scheitern
(Bild: Cognex)

In der ganzen Breite der Fertigung von Mikroelektronik, Elektronik und Leistungselektronik geht nichts mehr ohne Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung; kombiniert mit der vollständigen Rückverfolgbarkeit mittels 1D- und 2D-Codes, die auf den eingebauten Bauteilen und fertigen Produkten aufgebracht sind. Auch wenn sie oft nur wenige Millimeter groß sind, können diese Codes beispielsweise mit dem Laser aufgetragen und die Codes im laufenden Prozess mit bildbasierten Lesealgorithmen sicher gelesen und dokumentiert werden. Damit wird garantiert, dass nur einwandfreie Bauteile auf Leiterplatten verlötet werden und eine vollständige Rückverfolgung des Endproduktes möglich ist.

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Vorteile einer einfachen Integration bei beschränktem Raumangebot bieten autarke Vision-Systeme mit ihren minimalen Abmessungen. Trotz ihrer Kompaktheit können sie anspruchsvolle Aufgaben der Qualitätskontrolle und Anwesenheitskontrolle übernehmen. Komfortable Bedienoberflächen und Entwicklungsumgebungen erschließen die Möglichkeit auch ganze Netzwerke von Vision-Systemen einfach zu integrieren und zu handhaben. Vorteile, die gerade in der Elektronik-Produktion sowohl für bereits bestehende Anlagen als auch neuer Fertigungslinien ein deutliches Plus für die Anwender und Systemintegratoren darstellen.

Neben den PC-basierten Vision-Systemen auf der Basis von VisionPro für besonders komplexe Anforderungen bietet Cognex mit der Produktfamilie In-Sight ein breites Angebot von leistungs- und anwendungsspezifisch abgestuften autarken Kompakt-Vision-Systemen. In einem kleinen robusten Aluminiumgehäuse der Schutzklasse IP67, oder im Edelstahlgehäuse mit IP68, ist das komplette System aus Kamera, modularer Optik, Rechner, Kommunikationsschnittstellen und individuell auch LED-Beleuchtung mit hoher Integrationsdichte zusammengefasst.

Was bislang den PC-basierten Systemen vorbehalten war, übernehmen längst Kompaktsysteme etwa die In-Sight-Serie (mit den Modellen 5400 und 5600), die neue 7000er Reihe, die High-Speed In-Sight 500 und die Systeme der extrem klein dimensionierten Serie In-Sight Micro 1020 bis 1413.

Allesamt bieten sie eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit, sodass sie viele Aufgaben der PC-Lösung übernehmen können. Die Modellreihen decken eine große Bandbreite von Anforderungen ab, beispielsweise das Lesen und Verifizieren der 1D- und 2D-Codes in Hochgeschwindigkeit, bis hin zur Qualitätskontrolle bei hoher messtechnischer Präzision mit 5 MPixel Bildauflösung und Farbbild-Verarbeitung.

Hinzu kommen die Entwicklungs- und Bedienumgebungen von In-Sight Explorer und der neuen Bedieneinheit VisionView 900, mithilfe derer sich ganze Netzwerke von Vision-Systemen erstellen und auf einfache Weise programmieren lassen. Die Konfigurationssoftware EasyBuilder sorgt dafür, dass sich Hochleistungs-Bildverarbeitungswerkzeuge ohne Programmierkenntnisse schnell einsetzen lassen. Mit einer solchen System-Bandbreite hinsichtlich Leistung und Funktion ist es dem Anwender und Systemintegrator möglich, seine Anforderungen bestmöglich abzudecken und eine zügige und einfache Integration zu gewährleisten.

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