Suchen

Smart Home Die Bedienung des vernetzten Heims ist entscheidend

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit ihrem digitalen Spiegel hat es ein Start-up-Unternehmen geschafft, die Schaltzentrale des intelligenten Hauses ansprechend zu verpacken. Sicher sind sich die beiden Gründer darin, dass die Bedienung eine wichtige Rolle spielt.

Firma zum Thema

Zentrale Steuereinheit für das Smart Home: Der DIRROR wurde von einem Start-up-Unternehmen entwickelt. Die Entwickler sind sich einig, dass die Bedienung im Smart Home eine zentrale Rolle spielt.
Zentrale Steuereinheit für das Smart Home: Der DIRROR wurde von einem Start-up-Unternehmen entwickelt. Die Entwickler sind sich einig, dass die Bedienung im Smart Home eine zentrale Rolle spielt.
(Bild: Dirror)

Der Smart-Home-Markt ist gerade für ein Start-up-Unternehmen durchaus interessant, da viele Unternehmen gerade mit ihren Entwicklungen und Lösungen Endkunden ansprechen. So auch Daniel-Jan Girl und Claus Weibrecht, die den ersten digitalen Spiegel entwickelt haben.

Bei dem Projekt DIRROR handelt es sich um ein hochauflösendes Farbdisplay mit Touchfunktion, integrierten Lautsprechern, WiFi und Sprachsteuerung über Bluetooth.

Bildergalerie

Der Spiegel lässt sich mit der Haustechnik verknüpfen und fungiert dann als intelligente Schaltzentrale im Smart Home. Verschiedene Speicherstufen sind möglich: In der Größe S mit 32 GByte internen Speicher, M und L mit jeweils 128 GByte. Aktuell läuft Windows 10 auf dem Gerät. Die Größe S mit 10 Zoll kostet 970 Euro, M mit 23 Zoll 1870 Euro und L mit 27 Zoll ist für 2070 Euro zu haben.

Fragt man die beiden Gründer, wie der Smart-Home-Markt aktuell aussieht, so sind beide begeistert; sogar von einer Aufbruchsstimmung ist die Rede. „Fast täglich kommen neue und spannende Start-ups hinzu. Für den Endanwender ist es hier natürlich nicht immer leicht, die perfekte Lösung zu finden. Das liegt vor allem daran, weil nicht immer alles miteinander kompatibel ist oder sich über eine Zentrale steuern lässt“, schildert es Claus Weibrecht.

Viele Leute nutzen Smart Home, ohne es zu wissen. „Aber nicht so, wie die großen Hersteller der Vergangenheit es propagiert haben, sondern durch spezialisierte Anbieter mit täglich genutzten Produkten. Das sind vor allem emotionale oder praktische Produkte wie Musik, Licht oder Entertainment“, bringt es Daniel-Jan Girl auf den Punkt.

Die Bedienung spielt eine wichtige Rolle

Das smarte Heim lässt sich mit entsprechenden Tools managen: Die Heizung beispielsweise über das vernetzte Thermostatventil. „Zu bestimmten Zeiten lassen sich ausgewählte Räume heizen. Das spart Energie ohne den Wohnkomfort zu reduzieren“, sagt Claus Weibrecht.

Vieles im Umfeld des Smart Home hängt von der Bedienung ab. Hier kommt der DIRROR wieder ins Spiel. Nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen setzen den digitalen Spiegel ein. Es lassen sich Firmenwebseiten darstellen und auf die passende Größe skalieren. „Damit haben wir eine Lösung für die Digitalisierung der realen Welt. Und da der Kunde real ist, müssen sich die digitalen Inhalte an ihm ausrichten und nicht umgekehrt. Außerdem können beispielsweise Hotelgästen den Weg finden oder der digitale Spiegel hilft bei der Reservierung von Tickets oder bei der Überprüfung, ob ein Konferenzraum noch frei ist. Zusätzlich vertreibt er Wartenden die Zeit, unterhält mit guter Musik, der Wettervorhersage oder tagesaktuellen Nachrichten“, erzählt Daniel-Jan Girl.

An einem größeren Format arbeitet das Start-up-Unternehmen. Für die weitere Entwicklung arbeitet man mit den Anwendern eng zusammen.

Faktenblatt als PDF (externer Link)

Lesen Sie zum Thema Smart Home

(ID:44536077)