Universum Arbeitgeberranking 2014 Die attraktivsten Arbeitgeber für junge Berufstätige

Redakteur: David Franz

Audi, BMW und Porsche sind die attraktivsten Arbeitgeber für junge Berufstätige mit wirtschaftsnaher akademischer Ausbildung. Welche Unternehmen auch einen guten Ruf genießen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

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Für die Studie der Employer-Branding-Beratung Universum wurden mehr als 5.000 Young Professionals zur Attraktivität von Unternehmen, den Eigenschaften, die einen Arbeitgeber attraktiv machen, und ihren langfristigen Karrierezielen befragt.
Für die Studie der Employer-Branding-Beratung Universum wurden mehr als 5.000 Young Professionals zur Attraktivität von Unternehmen, den Eigenschaften, die einen Arbeitgeber attraktiv machen, und ihren langfristigen Karrierezielen befragt.
(Bild: clipdealer.de)

Audi, BMW und Porsche sind die attraktivsten Arbeitgeber für junge Berufstätige mit wirtschaftsnaher akademischer Ausbildung. Der ideale Arbeitgeber sollte ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Arbeitsaufgaben und eine sichere Anstellung bieten. Für die jungen Talente ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Privaten das wichtigste Karriereziel, gefolgt von Jobsicherheit und der intellektuellen Herausforderung. Etwa die Hälfte der Nachwuchskräfte ist daran interessiert, den Arbeitgeber in den kommenden zwei Jahren zu wechseln.

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Stefan Lake, Country Manager Deutschland bei Universum, zum Ergebnis der Studie: „Die Unternehmen, die in unserem Ranking ganz vorn liegen, haben verstanden, dass eine Arbeitgebermarke konsequent aufgebaut werden muss. Unternehmen sollten nicht nur über ihre Produkte und Dienstleistungen informieren. Auch die weniger greifbaren Faktoren, die die Unternehmenskultur und den Alltag im Unternehmen ausmachen, müssen authentisch erzählt werden. Mit Lohn und Status sind die jungen Leute nicht mehr abzuspeisen. Sie sind durchaus karriereorientiert, aber die Karriere muss zu ihrem Lebensentwurf passen.“

Automobilindustrie attraktivste Branche / Google holt auf

Die Automobilindustrie ist für Young Professionals seit Jahren die attraktivste Branche. Sowohl bei den Ökonomen als auch bei den Ingenieuren liegen Audi, BMW und Porsche vorn. Bei den Ingenieuren konnte sich Volkswagen auf den vierten Platz um eine Position verbessern und bleibt bei den Ökonomen auf Platz fünf. Daimler/Mercedes-Benz liegt bei den Ingenieuren auf Platz sechs und bei den Ökonomen auf Platz sieben, beide unverändert zum Vorjahr. Google, der weltweit attraktivste Arbeitgeber in den Universum-Umfragen, konnte sich jeweils um zwei Positionen verbessern und liegt nun bei den Ökonomen auf dem vierten Platz und bei den Ingenieuren auf Platz 11.

Stefan Lake: „Die Autobauer bieten den jungen Talenten genau das, was für diese besonders wichtig ist: ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Arbeitsaufgaben und eine sichere Anstellung. Das gute Image von Google in Deutschland, wo das Unternehmen nur wenige Mitarbeiter hat, ist darauf zurückzuführen, dass hier ein Unternehmensimage bewertet wurde. Viele junge Talente würden gerne in einem Unternehmen wie Google arbeiten, das Kreativität und Liberalität glaubwürdig verkörpert.“

Aufsteiger: ZF Friedrichshafen, Bundeswehr, Rohde & Schwarz, Schaeffler Gruppe

Die größten Aufsteiger in den Top 50 bei den jungen Berufstätigen mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund sind der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen auf Platz 46, ein Anstieg um 30 Positionen, und die Bundeswehr auf Platz 50, die sich um 22 Positionen verbessern konnte. Bei den Nachwuchsingenieuren konnte sich der Elektronikkonzern Rohde & Schwarz um 43 Positionen auf Platz 32 nach vorn schieben. Der Maschinenbauer und Automobilzulieferer Schaeffler Gruppe stieg um 24 Positionen in der Beliebtheitsskala und liegt nun auf Platz 44.

Absteiger: Allianz, KfW, Max-Planck-Gesellschaft, Bombardier

Zu den größten Absteigern im Top-50-Ranking bei den Ökonomen zählen die Allianz-Gruppe und die KfW Bankengruppe, die jeweils 13 Positionen einbüßten und nun auf den Plätzen 42 und 44 liegen. Bei den Nachwuchsingenieuren sind die Max-Planck-Gesellschaft und Bombardier in der Gruppe der Top-50-Unternehmen am stärksten abgerutscht, die Max-Planck-Gesellschaft um 28 Positionen und Bombardier um 24 Positionen. Beide Unternehmen teilen sich nun Platz 42.

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