Vergleichsstudie

Die 8 „Top Job“-Unternehmen der Elektronikbranche

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Kistler Production Center, Lorch

Der Zusammenhalt und die direkte Kommunikation gelten viel im Kistler Production Center Lorch: Wenn der Anbieter industrieller Messtechnik und Prüfsysteme etwa ein neues Produkt entwickelt hat, versammeln sich alle Beschäftigten im Pausenbereich der Produktionshalle zu einem Infoforum. Der verantwortliche Entwicklungsingenieur steht dann Rede und Antwort und erklärt das neue Erzeugnis. Auch in Sachen Mitarbeiterentwicklung und -perspektive ist die Geschäftsleitung auf dem richtigen Weg.

Mindestens dreimal im Jahr finden diese Infoforen statt. Nach dem offiziellen Teil bleiben die Mitarbeiter noch zum Essen zusammen. Generell wird im Unternehmen viel Wert auf Teambuilding gelegt - was sich auch daran zeigt, wie die Führungsetage erfolgreiche Projektabschlüsse belohnt. So lässt sich etwa bei einem Grillabend im Hof – mit selbst erlegtem Wild! – gut Bilanz ziehen. In der Jagdhütte des Geschäftführers finden auch schon mal Kick-off-Veranstaltungen für die Mitarbeiter statt. Zudem: ein Betriebsausflug auf Flößen, ein Projekttreffen auf dem Hausboot – all das sind Maßnahmen, die Lust auf Zusammenarbeit und gemeinsames „Spinnen" neuer Ideen machen.

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Strategien entwickeln

In den verschiedenen Strategieworkshops der Firma geht es dann inhaltlich richtig zur Sache. So kommen die Abteilungsleiter, die Produktmanager und die Mitarbeiter zwecks Portfolio- und Wettbewerbsanalyse zusammen und nehmen das Potenzial eines neuen Produkts unter die Lupe. Bei den strategischen Treffen zur Neukundengewinnung hingegen analysieren der Produktmanager, die Verkaufs- und die Abteilungsleiter systematisch neue Märkte und Branchen. Für all diese Maßnahmen gehen in der „Top Job“-Kategorie „Kultur & Kommunikation" die Daumen hoch.

Potenziale fördern

Die Weiterentwicklung und die Perspektiven der Beschäftigten stehen bei Kistler im Fokus: Anhand eines Kompetenzmodells bewertet man die fachlichen, persönlichen, sozialen und unternehmerischen Fähigkeiten der Mitarbeiter. Mit dieser jährlichen Potenzialeinschätzung wissen die Führungskräfte und ihre Mitarbeiter gleichermaßen, woran sie sind: Ein „Star" ist jemand, der eine Topleistung erbringt; beim „Leistungsträger mit Potenzial" sieht die Führung noch Luft nach oben; ein „Aufsteiger" empfiehlt sich für höhere Aufgaben; der „Leistungsträger" sitzt genau am richtigen Platz; und Kollegen, die als „Absteiger" oder gar „Problemfälle" eingestuft werden, erhalten eine enge Begleitung. Dabei arbeiten beide Seiten zusammen daran, die Leistungen zu verbessern. Denn nur gemeinsam schafft man es, dass Großes gelingt!

TZ Mikroelektronik, Göppingen

Gemeinsam mit den Beschäftigten will sich das Transferzentrum Mikroelektronik, kurz TZM, kontinuierlich weiterentwickeln. ...

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