Defekte Speicher

Die 11 kuriosesten Datenrettungsfälle in 2016

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Versehentlich abgefahren

Folgendes Missgeschick passierte einer Kundin eines IT-Betreuers, der mittlerweile auch an unserem Partnerprogramm teilnimmt: Die Kundin löschte versehentlich Daten von ihrem NAS-System.

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Im Gegensatz zu manch anderen Fällen reagierte der EDV-Dienstleister richtig und wies die Kundin an das NAS sofort vom Strom zu nehmen. Am selben Nachmittag noch machte er sich gleich auf den Weg zur Kundin um die NAS zu uns ins Labor zu fahren. Um das Auto wieder aufsperren zu können, stellte er das NAS kurz auf dem Autodach ab. Unglücklicherweise erhielt er nach dem Aufsperren einen Anruf, der ihm fast eine Viertelstunde kostete. In Gedanken noch beim Telefonat stieg er nach dem Auflegen sofort ins Auto und fuhr los. Das NAS fiel dabei natürlich vom Dach und so kam zu den gelöschten Daten noch ein Sturzschaden hinzu. Da wir trotzdem noch alle Daten rekonstruieren konnten, gewannen wir den Pechvogel auch gleich als neuen Datenrettungs-Partner.

Der Hammer vom Dach

Die folgende Geschichte ist dem Nachbarn einer unserer Mitarbeiter passiert: der Student war gerade in der Endphase des Schreibens seiner Masterarbeit und arbeitete im vergangenen Sommer meist draußen am Balkon. Eines Nachmittags hatte der junge Mann Glück im Unglück – er war gerade ins Haus gegangen, um etwas zu holen, da stürzte wie aus dem Nichts ein Hammer auf den Tisch, auf dem der Laptop stand. Die Dachdecker, die in der Woche zuvor einige Ausbesserungen vorgenommen hatten, hatten den Hammer am Dach vergessen. Der Kunde hatte gleich doppelt Glück – er war vom Hammer verschont worden und seine Masterarbeit wurde vom beschädigten Laptop bei Attingo erfolgreich wiederhergestellt.

Vernichtung missglückt

Attingo arbeitet immer wieder mit Gerichten und Sachverständigen zusammen, wenn mutwillig Daten vernichtet werden. So auch heuer wieder: In einem Fall von Veruntreuung versuchte ein Einzelunternehmer, die Daten von seinem Server zu vernichten, um alle Beweise verschwinden zu lassen. Der Beschuldigte besorgte sich eine Bohrmaschine und durchbohrte damit alle im Server verbauten Platten. Normalerweise ist das eine relativ sichere Methode der Datenvernichtung, da die Wiederherstellung – wenn überhaupt möglich – von solchen Platten extrem kostspielig und zeitaufwändig ist. In diesem Fall konnten wir die Daten aber mit überschaubarem Aufwand trotzdem retten: der Mann hatte nicht bedacht, dass in diesem 3,-Zoll-Festplattenmodell nur kleine Magnetscheiben verbaut waren, was von außen nicht sofort erkennbar ist und hat deshalb relativ weit außen gebohrt. Die Magnetscheiben blieben somit abgesehen von massiven Verschmutzungen durch die Metallsplitter komplett unversehrt.

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