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ZVEI-Marktanalyse

Deutschland ist weltweit drittgrößter Produzent für Automobilelektronik

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Elektronik steigert Sicherheit und trägt zum Umweltschutz bei

Überdurchschnittlich wird auch die Anwendung von Elektronik für den Insassenschutz wachsen, hier prognostiziert der ZVEI ein Plus von ebenfalls sechs Prozent. Danach folgen die Karosserie mit vier, das Infotainment und der Diebstahlschutz mit jeweils drei Prozent Wachstum.

Nicht zuletzt die Zunahme elektronischer Fahrerassistenzsysteme hat in den vergangenen gut 50 Jahren zu einer drastischen Verringerung der Verkehrstoten in Deutschland geführt. 1978 wurde das ABS eingeführt, 1980 kam der Fahrer-Airbag, 1983 der Gurtstraffer, 2000 das ESP.

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Darüber hinaus trug die Elektronik dazu bei, die Fahrzeuge sparsamer und umweltfreundlicher zu machen. Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch sank seit 1975 um etwa 1,9 Prozent pro Jahr. Im selben Zeitraum halbierte sich der Kohlendioxid-Ausstoß von 270 Gramm auf 135 Gramm pro Kilometer. Mit verantwortlich dafür waren die elektronische Zündung, die Diesel-Einspritzung, das elektronische Gaspedal oder das Common-Rail-System bei Dieselmotoren.

Mit dem zu erwartenden Anstieg elektrischer Fahrzeuge scheint somit dass Erreichen des EU-Ziels von 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer möglich.

Auch der Wertanteil der Elektronik im Fahrzeug nimmt zu. 1985 war die Elektronik im Auto im weltweiten Schnitt noch 24 Dollar wert, im vergangenen Jahr waren es bereits 391 Dollar und 2020 werden es voraussichtlich 415 Dollar sein. Ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht, da zum Beispiel immer mehr Fahrer-Assistenzsysteme im Automobil verwendet werden, bis hin zum komplett autonomen Fahrzeug.

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