Erste drei Plätze für deutsche Teams Deutscher Ingenieur-Nachwuchs siegt bei Mikrosystemtechnik-Wettbewerb

Redakteur: Franz Graser

Studierende der TU Darmstadt, TU Ilmenau und der FH Aachen haben mit ihren Erfindungen beim internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerb iCan in Sendai in Japan abgeräumt: Sie belegten sensationell den ersten, zweiten und dritten Platz.

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Deutschland hat gewonnen – diesmal aber nicht im Fußball: Studierende der TU Darmstadt, der TU Ilmenau und der FH Aachen belegten die ersten drei Plätze beim internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerb iCan in Sendai/Japan.
Deutschland hat gewonnen – diesmal aber nicht im Fußball: Studierende der TU Darmstadt, der TU Ilmenau und der FH Aachen belegten die ersten drei Plätze beim internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerb iCan in Sendai/Japan.
(Bild: VDE)

Der Wettbewerb iCan ist eine chinesische Initiative, die sich mittlerweile starker internationaler Beteiligung erfreut und bereits zum vierten Mal ausgerichtet wurde. Die Zielsetzung des Wettstreits ist es, mit einem funktionstüchtigen Prototypen den praktischen Nutzen von mikrosystemtechnischen Sensoren und Aktoren für Anwendungen des Alltags zu zeigen.

Den ersten Preis holte sich das Team aus Darmstadt. Sie überzeugten die internationale Jury mit ihrer Arbeitsschutzbrille, die selbständig prüft, ob sie ordnungsgemäß getragen wird. Registriert sie eine Fehlnutzung, schlägt sie Alarm. Dadurch werden Augenverletzungen verhindert, die trotz Schutzbrillenpflicht immer noch täglich vorkommen.

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Auf Platz 2 kam das Team aus Ilmenau mit ihrem Rollator, der bergauf und bergab den Nutzer unterstützt. Sie statteten hierfür einen kommerziellen Rollator mit einem elektrischen Antrieb aus, der durch selbst entwickelte sensitive Griffe gesteuert wird.

Den dritten Platz belegte das Team aus Aachen. Die Studierenden entwickelten ein Rückenkissen, das die Sitzposition misst und den Nutzer eine Rückenschule absolvieren lässt.

Als nationaler Vorentscheid für iCan dient in Deutschland der Wettbewerb COSIMA, der vom VDE mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betreut und im November 2014 auf der electronica-Messe in München ausgetragen wird. Es besteht noch die Möglichkeit, an COSIMA teilzunehmen und sich damit für iCan 2015 zu qualifizieren.

Gesponsert wurde COSIMA im zurückliegenden Jahr von den Unternehmen Miele und Dr. Fritz Faulhaber. Beide firmen haben sich im Vorfeld Teams ausgewählt, um sie in Japan zu unterstützen. Miele übernahm die Reisekosten für das Team aus Ilmenau, die Firma Dr. Fritz Faulhaber sponserte die Reisekosten für das Team aus Darmstadt.

Die Reisekosten für das Team aus Aachen übernahm das BMBF. Weitere Sponsoren sind die vom VDE getragene Normungskommission DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) sowie die iX-factory GmbH.

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