CRF-Benchmarkreport

Deutsche Einstiegsgehälter im Europa-Vergleich Spitze

18.08.2009 | Redakteur:

CRF-Studie: deutsche Einstiegsgehälter im Europa-Vergleich
CRF-Studie: deutsche Einstiegsgehälter im Europa-Vergleich

Die Einstiegsgehälter für junge Akademiker bei Top-Arbeitgebern zählen in Deutschland zu den höchsten in Europa. Zu diesem Schluss kommt der europäische Benchmarkreport „European HR Benchmark TOP Employers Europe 2009“ des Marktforschungsunternehmens CRF.

Durchschnittlich 38.962 € erhalten Akademiker mit Universitätsabschluss und ohne Berufserfahrung bei Unternehmen, die den CRF-Titel „Top-Arbeitgeber“ tragen. Nur Schweizer Top-Arbeitgeber zahlen mit umgerechnet rund 56.700 € noch einmal deutlich mehr. Auch in Belgien (35.719 €) und den Niederlanden (35.199 €) liegen die Gehälter dieser Mitarbeitergruppe über dem europäischen Durchschnittswert von 31.388 € im Jahr.

In Italien erhalten Young Professionals mit 21.882 € das niedrigste Gehalt. Auch Spanien (24.432 €) und Großbritannien (umgerechnet rund 28.000 €) liegen deutlich unter dem Durchschnitt, der nur in Frankreich mit 32.133 € knapp überschritten wird. Insgesamt zeichnet sich unter den teilnehmenden Ländern im Euro-Raum ein deutliches Nord-Südgefälle ab.

In Deutschland seien derzeit nur rund 12% des Gehaltes der akademischen Mitarbeiter – mit Ausnahme der Top-Management-Gehälter – an die individuelle Leistung gekoppelt, heißt es seitens CRF. Damit liege Deutschland unterhalb des europäischen Durchschnitts von 20%. Die höchsten leistungsbezogenen Vergütungsanteile werden von britischen Top-Arbeitgebern gezahlt – hier sind durchschnittlich 28,5% der Vergütung an die individuelle Leistung gekoppelt, in der Schweiz sind es ebenfalls überdurchschnittliche 22%.

Kinderbetreuung und Erziehungszeiten

Deutsche Firmen der CRF-Studie punkten auch bei der Kinderbetreuung: 61% der Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter mit dieser Möglichkeit, um Familie und Beruf besser vereinbar zu machen. Im europäischen Vergleich belegen sie damit die Spitzenposition und liegen zusammen mit Spanien (52%) weit über dem Durchschnitt der befragten Unternehmen von 31,1%.

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