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ZVEI Fachverband Automation Deutsche Automatisierungsindustrie ist auf stabilem Wachstumskurs

Redakteur: Claudia Mallok

„Mit einem Umsatzplus von fast 11% auf über 42,8 Mrd. Euro und mit einem Wachstum der Auftragseingänge um über 15% im Jahr 2007 spurtet die elektrische Automatisierungstechnik in das Olympiajahr 2008“, berichtete Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation, zu Beginn der Hannover Messe. Obwohl die hohen Energie- und Rohstoffpreise die Kosten in die Höhe treiben, sei die Stimmung in Hannover angesichts voller Auftragsbücher optimistisch.

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Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverband Automation
Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverband Automation
( Archiv: Vogel Business Media )

„Ein Anstieg der Umsätze mit ausländischen Kunden um 14,7% bestätigt den weltweiten Erfolg der Produkte und Systeme ‚Made in Germany’. Mit plus 14,6% ist aber auch der Inlandsmarkt auf Wachstumskurs wie seit Jahren nicht mehr“, meldet der Vorsitzendes des ZVEI-Fachverband Automation. Dies bestätigten auch die um 10% angestiegenen Importe. Über 226.000 Beschäftigte zählt die Branche in Deutschland, 7,2% mehr als im Jahr zuvor. „Wenn man also einen Jobmotor sucht, findet man ihn in der Automation“, so Gunther Kegel, anläßlich der Eröffnung der Hannover Industrie-Messe

Fast alle Branchen-Segmente und alle Exportregionen verzeichnen die positive Entwicklung gleichermaßen. Die Wachstumsraten der Fabrikautomatisierung sind zum Teil zweistellig. Mit Blick auf die sehr guten direkten und indirekten Exporte der Prozessautomatisierung besonders zufrieden zeigte sich Michael Ziesemer, im Vorstand des Fachverbands für dieses Segment zuständig.

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Langfristige Prognosen sind derzeit schwer möglich

Prognosen auf längere Sicht sind derzeit nach ZVEI-Auffassung schwer möglich. Die hohen Energie- und Rohstoffpreise treiben die Kosten in die Höhe, machen aber auch Investitionen in deren Verarbeitung attraktiv. „Die Preise für Kupfer, Stahl und Aluminium sowie für Öl und Gas sind sehr hoch“, stellte Ziesemer fest.

„Das spült Geld in die Kassen unserer Kunden und führt insbesondere bei der Prozessautomatisierung geradezu zu einer Sonderkonjunktur.“ Kegel: „Welche Effekte überwiegen, lässt sich heute nicht wirklich vorhersagen.“ Dennoch überwiegt in Hannover Optimismus angesichts voller Auftragsbücher.

Weltmarkt ist 2007 um rund 7 Prozent gewachsen

Nach ZVEI-Angaben wuchs der Weltmarkt der elektrischen Automation im vergangenen Jahr erneut um ca. 7% auf 253 Mrd. €, nach plus 6% im Jahr 2006. Der deutsche Anteil an der Weltproduktion liegt bei 14% und Deutschland ist nach wie vor der größte Nettoexporteur in Sachen Automatisierung.

Für den Verlauf der diesjährigen Hannover Messe zeigen sich die Industrievertreter insgesamt optimistisch. Als weltweit bedeutendste Messe für die Automatisierungsbranche wird sie die gute Konjunkturlage der Branche wiederspiegeln und darüber hinaus Impulse für die weitere technologische Entwicklung setzen.

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