Lockdown stört Lieferketten Deutsche Autoindustrie meldet Engpässe bei elektronischen Bauteilen

Autor: Svenja Gelowicz

Ob Conti, VW oder Bosch: Unternehmen der Automobilindustrie haben einem Bericht zufolge Schwierigkeiten, Computerchips und andere elektronische Bauteile rechtzeitig ans Band geliefert zu bekommen.

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Engpässe in den Lieferketten haben im ersten Corona-Lockdown bereits Schwierigkeiten gemacht.
Engpässe in den Lieferketten haben im ersten Corona-Lockdown bereits Schwierigkeiten gemacht.
(Bild: Daimler)

Die Frühjahr-Lockdowns, die das Coronavirus mit sich gebracht hatte, sorgen weiter für Schwierigkeiten in den Lieferketten. Konkret geht es um elektronische Bauteile, wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet .

Demnach kämpfe Continental mit einem Mangel an Halbleitern, während bei Volkswagen die Lieferung von Computerchips für Elektronikkomponenten für Unsicherheiten sorge. Daher fürchte der OEM sogar Produktionsunterbrechungen in der chinesischen Autoindustrie.

Engpässe auch bei Bosch

Der Automobilzulieferer Continental sagte gegenüber „Reuters“, dass die Halbleiterhersteller ihre Kapazitäten bereits erhöht hätten. Trotzdem könnten die zusätzlichen Volumen wegen der Vorlaufzeiten in der Industrie erst in sechs bis neun Monaten den Unternehmen zur Verfügung stehen, weswegen auch im Jahr 2021 mit Lieferengpässen zu rechnen sei.

Auch Bosch äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur zu Engpässen bei Halbleiterkomponenten: „Kein Anbieter kann sich dieser Marktentwicklung entziehen.” Der Zulieferer suche nach Wegen, die Lieferketten aufrecht zu erhalten.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Automobil-Industrie.de.

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