Mensch-Roboter-Kollaboration

Deutsch-tschechisches Industrie-4.0-Labor eingerichtet

| Redakteur: Hendrik Härter

Bei der Vertragsunterzeichnung an der Universität Prag: v.l.: Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wahlster (DFKI), Herr Sobotka (Ministerpräsident Tschechische Republik), Bundeskanzlerin Merkel, Prof. Ing. Konvalinka, CSc. (TU Prag), Herr Belobradek (Stellvertretender Ministerpräsident), Prof. Marík (Director CIIRC).
Bei der Vertragsunterzeichnung an der Universität Prag: v.l.: Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wahlster (DFKI), Herr Sobotka (Ministerpräsident Tschechische Republik), Bundeskanzlerin Merkel, Prof. Ing. Konvalinka, CSc. (TU Prag), Herr Belobradek (Stellvertretender Ministerpräsident), Prof. Marík (Director CIIRC). (Bild: BMBF)

Deutsche und tschechische Forscher wollen künftig auf dem Gebiet der Mensch-Roboter-Kollaboration enger zusammen arbeiten. Untersucht werden soll die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde in Prag zwischen dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics (CIIRC) eine enge Kooperation und die Einrichtung eines Innovationslabors zur Mensch-Roboter-Kollaboration vereinbart. Grundlage dafür ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Tschechischen Ministerium für Industrie und Handel im Oktober 2015 unterzeichnete Vereinbarung, gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Industrie 4.0. zu fördern.

Prozess-Optimierung in Smart Factories

„Die deutsch-tschechische Vereinbarung zu Industrie 4.0 ist die erste ihrer Art“ sagte Bundesforschungsministerin Wanka. „Uns geht es in erster Linie darum, Innovationspartnerschaften zwischen Wissenschaft und der Industrie zu fördern – und hier vor allem auch des Mittelstandes“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für die Einrichtung des Innovationslabors eine Million Euro bereit. Im Vordergrund wird nicht die Entwicklung neuer Roboter stehen, sondern die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, wie beispielsweise die Prozess-Optimierung in Smart Factories oder die Produktionsplanung in Echtzeit für die Industrie 4.0.

Auch in der Wirtschaft schreitet die Umsetzung der bilateralen Vereinbarung voran. Hier geht es insbesondere um deutsch-tschechische Partnerschaften des Mittelstandes. Dazu wird es im Oktober 2016 im Rahmen einer Mittelstands-Konferenz ein Partnering-Event zum Thema Industrie 4.0 für Unternehmen und Forschungspartner beider Länder geben.

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