Mid-Range-Oszilloskop

Der WaveRunner 8000 lässt sich mit einem Finger bedienen

| Redakteur: Hendrik Härter

Der WaveRunner 8000 ist das aktuellste Modell mit Bandbreiten von 500 MHz bis 4 GHz, einer Abtastrate von 40 GS/s und einem Speicher von 128 Mpts.
Der WaveRunner 8000 ist das aktuellste Modell mit Bandbreiten von 500 MHz bis 4 GHz, einer Abtastrate von 40 GS/s und einem Speicher von 128 Mpts. (Bild: Teledyne LeCroy)

Der WaveRunner von Teledyne LeCroy gehört seit 1999 zu den beliebtesten Oszilloskopen des Herstellers. In der 7. Generation erleichtert ein einfaches Bedienkonzept, kombiniert mit unterschiedlichen Funktionen zur Signalanalyse, die Arbeit der Entwickler.

Der WaveRunner gehört seit seinem Markteintritt im Jahr 1999 zu den beliebtesten Oszilloskopen von Teledyne LeCroy. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte mit einem Modell, das eine Bandbreite von 200 bis 500 MHz bot. Jetzt präsentiert der Messtechnikspezialist die 7. Generation: den WaveRunner 8000. Viel hat sich in den 17 Jahren getan. Obwohl das Modell 8000 noch über Drehknöpfe ganz klassisch bedient werden kann, so wird sich der Anwender wohl auf die Bedienung über den 12,1'' großen Display freuen.

Hier hat Teledyne LeCroy mitgedacht: Alle gängigen Funktionen lassen sich einfach mit einer Hand aufrufen und bedienen. Dazu müssen keine Pop-up-Menüs geöffnet werden. Dahinter steckt die selbstentwickelte Benutzeroberfläche MAUI. Die graphische MAUI- (Most-Advanced-User-Interface-) Benutzeroberfläche verwendet der Messgerätespezialist bei allen Geräten der Mittel- und High-End-Klasse. So lassen sich auch mathematische Funktionen und Parametermessungen mit nur einem Finger aufsetzen. Über das Feld „Hinzufügen“ lassen sich neue Kanäle öffnen und mathematische- und Parametermessungen ergänzen und wieder schließen, indem das Fenster nach unten geschoben wird.

Für die Analyse an seriellen Daten steht für den WaveRunner 8000 ein umfangreiches Angebot an Lösungen bereit. Dazu gehören automatisierte Compliance-Test-Pakete, flexible Toolkits, detaillierte Augendiagram-Pakete sowie protokollspezifische Messungen. Ereignisse werden durch den seriellen Bus Trigger isoliert und die Protokoll-Information wird farblich hinterlegt zusammen mit dem analogen- oder digitalen Signal dargestellt.

Timing- und Parameter-Messungen am Bus ermöglichen eine schnelle und einfache Charakterisierung von seriellen Datensystemen. Messdaten können grafisch dargestellt werden, um das Systemverhalten über die Zeit zu beobachten. Anomalien auf der physikalischen Ebene werden erstmals auch durch neue Augendiagramm-Maskentests und den Maskenfehler-Locator bestimmt.

Compliance-Test schlüsselt Jitter-Komponenten auf

Dank weiterer Optionen erstellt das Gerät einen Compliance Test und es untersucht dabei, warum das zu testende Objekt noch nicht konform ist. Das Paket „SDA II“ erstellt Augendiagramme mit schnellen Updates. In Kombination mit dem Speicher von bis 128 Mpts und umfassenden Funktionen, um Jitter-Komponenten aufzuschlüsseln, sorgt „SDA II“ für ein schnelles und umfassendes Verständnis, warum serielle Daten den Compliance Test nicht erfüllen.

Tj-, RjBUj- und DDj-Analyse werden dank der einfachen Bedienung und ergänzenden Tools besser nutzbar und geben einen kompletten Einblick in serielle Datensignale. Bereits die serienmäßige Auswahl an Mathematik, Messparametern, Debug- und Dokumentations-Werkzeugen ermöglichen es dem Entwickler, Signale umfassend zu analysieren. Zusätzliche Anwendungsspezifische Pakete optimieren den Debugging-Prozess für Design/Validierungs-Szenarien.

Mit der „Advanced Customization Option“ lassen sich benutzerdefinierte Parameter und Mathematikfunktionen erstellen und in das Messgerät integrieren. So lassen sich Funktionen aus C/C++, MATLAB, Excel, JScript oder Visual Basic in die Signalanalyse des Oszilloskops implementieren.

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