Energieeffiziente Beleuchtung Der Umstieg auf LEDs für die Hallenbeleuchtung lohnt sich

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Eine Beleuchtung mit Metalldampflampen ist für eine Sporthalle keine Option mehr. Der Lichtstrom ist zu gering und auch auf energetischer Seite sind Metalldampflampen mit 400 Watt nicht mehr zeitgemäß. Abhilfe schafft eine Hallenbeleuchtung mit LEDs.

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Energiekosten senken: Mit dem Umrüsten auf LED lassen sich nicht nur die Stromkosten senken, auch die Investitionskosten amortisieren sich schnell.
Energiekosten senken: Mit dem Umrüsten auf LED lassen sich nicht nur die Stromkosten senken, auch die Investitionskosten amortisieren sich schnell.
(Bild: © Gina Sanders/Fotolia.com)

Bei Sportereignissen kommt es nicht nur auf die Mannschaft oder den einzelnen Spieler an. Damit die Zuschauer das Spiel auch mitverfolgen können, kommt der Beleuchtung ein wichtiger Stellenwert zuteil. So auch in der Gemeinde Connersville im US-Bundesstaat Indiana. In einer der größten Sporthallen des Bundesstaates wurde das Licht mit 400-Watt-Metalldampflampen erzeugt. Das ergab nicht nur schlechtes Licht, auch kam es immer wieder zu Ausfällen der 26 betagten Leuchten.

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Auch bei der Lichtausstrahlung war die altehrwürdige Beleuchtung nicht mehr auf der Höhe der Zeit: Die 30 Foot-Candle, was etwa 323 Lux entspricht, waren keinesfalls ausreichend. Für den Schul-Basketball sind mindestens 70+ Foot-Candle, also umgerechnet rund 753 Lux, gefordert.

Doch damit nicht genug: Bis die Lampen ihre volle Leuchtstärke erreicht hatten, dauerte es ganze acht Minuten, wodurch die Schulverantwortlichen dazu gezwungen waren, Sportturniere und andere Zeremonien um diese Verzögerung herum zu planen. Sobald die Kinder zum Vorprogramm auf den Platz kamen, wurden die Lichter ausgeschaltet und rund um den Platz Strahler aufgestellt. Dabei haben haben die Veranstalter versucht, die Lichter zeitlich so zu planen, dass genug Zeit ist, um wieder abzukühlen und hochzufahren. Das führte dazu, dass der Gegner manchmal im Dunkeln vorgestellt wurde.

Hallenbeleuchtung mit 23.000 Lumen und 4000 Kelvin

Das schwache Licht der Metalldampflampen, verbunden mit ihrer niedrigen Energieeffizienz und der teuren Wartung, führten zu sinkenden Erträgen in der Schulkasse. Es musste eine neue Lichtanlage installiert werden. Auf Empfehlung einer anderen Schule, die ihre Turnhalle bereits erfolgreich auf LEDs umgerüstet hat, wendete sich die Connersville High School an Cree und ein lokales Unternehmen, um eine bessere Beleuchtungsanlage zu finden. Die Lösung: Die bestehenden Anlagen wurden durch eine LED-Hallenbeleuchtung mit 23.000 Lumen und einer Farbtemperatur von 4000 K ausgetauscht, die auf der CXB-Serie von Cree basieren. Dadurch konnte die Lichtausstrahlung von 323 auf 753 Lux gesteigert und die Farbwiedergabe verbessert werden – und das bei der Hälfte der Energiekosten.

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Die Serie CXB für Hallen und Industrie

Die Serie CXB von Cree ist für die Hallen- und Industriebeleuchtung entwickelt worden. Die durchschnittliche Lumen betragen zwischen 18.000 und 24.000. Der Farbtemperatur liegt bei 4000 und 5000 K.

Bei der Leistungsaufnahme kommt die Serie auf 160 bis 240 Watt und bei der Spannung von 120 bis 277 VAC und 347 bis 480 VAC. Auch dimmen lässt sich die LED: analog über 0-10 V bis zu einer Helligkeit von 10 Prozent. Zudem kann die LED über Sensoren an ihre Umgebungshelligkeit angepasst werden. Darüber hinaus bieten die LED-Lampen eine Lichtausbeute von 113 Lumen pro Watt. Das reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern sorgt auch dafür, dass sich der Einsatz der LEDs schon nach weniger als drei Jahren amortisiert. Zudem verfügen sie über ein optimiertes thermisches System, das einen zuverlässigen Betrieb von über 100.000 Stunden (Bemessungslebensdauer) gewährleistet.

Einen Monat nachdem die Schule die Umrüstung auf die LED-Beleuchtung beschlossen hatte, war das Projekt bereits abgeschlossen. Von der Bestellung bis zur fertigen Installation vergingen nur ein paar Wochen. Der Austausch der alten gegen die neue Beleuchtung erfolgte eins zu eins: Die 400-Watt-Mettaldampflampen wurden durch die LEDs ersetzt. Die bestehenden Einbau- und Abzweigungsbuchsen ermöglichten eine einfache Installation. Zudem ist die CXB-Serie im amerikanischen DesignLights Consortium gelisted. Die wohltätige Organisation verfolgt das Ziel, leistungsstarke, energieeffiziente, kommerzielle Beleuchtungslösungen voranzutreiben.

Hallenprojekt amortisiert sich schnell

Dadurch qualifiziert sich das Projekt für Rabatte bei Energieversorgern. Um diese Rabatte zu sichern, arbeitete die Schule eng mit den lokalen Distributoren zusammen, sodass die Systemkosten reduziert werden und sich das Projekt schneller amortisiert. Mit den LEDs steht der Schule sofort die volle Helligkeit zur Verfügung. Die Betreiber der Anlage können die Lichter vollständig abschalten, die Scheinwerfer bei der Vorstellung aufs Team richten und anschließend wieder auf volle Hallenbeleuchtung wechseln.

Auch auf den Energieverbrauch hat sich die neue Hallenbeleuchtung bemerkbar gemacht: Im Vergleich zur alten Installation haben sich die Kosten halbiert. Von ursprünglich 458 auf 230 W – und das bei doppelter Helligkeit. Die Sportdirektion geht davon aus, dass die Energieersparnisse über die nächsten zwei bis drei Jahre die Investition finanzieren werden.

Der Beitrag ist mit Material von Cree entstanden.

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