Computer on Modules

Der Softwaresupport macht letztlich den Unterschied

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Das beschleunigt zwar den Bootvorgang, dürfte für viele OEMs aber unbekanntes Terrain sein – vor allem wenn man eigene Erweiterungen hinzufügen möchte. Die glänzende Seite der Medaille ist allerdings eine höhere Flexibilität und Anpassungsfreiheit – vorausgesetzt man kann mit dem Bootloader umgehen.

Softwareservices direkt vom Hersteller

Damit haben hardwarenahe Softwareservices unterhalb der eigentlichen Applikation deutlich höhere Bedeutung als bei x86-Designs. Deshalb ist es ideal, wenn Kunden diese Softwareservices als Building-Blocks direkt vom Hardwarehersteller beziehen können. So haben sie einen zentralen Ansprechpartner und müssen sich nicht mit unterschiedlichen Stellen koordinieren, was häufig zeitaufwändig ist und in der Praxis auch zu Missverständnissen führen kann.

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In diesem Zuge sollten Kunden darauf achten, dass der Embedded-Hersteller den Softwaresupport seinerseits nicht auslagert, sondern selbst inhouse ausführt. Das ist deutlich effizienter, da die gesamte Expertise für das Module bzw. das Motherboard, OS und Treiber an einer Stelle konzentriert ist, was Synergieeffekte voll ausnutzt und damit höchste Effizienz und Qualität sicherstellt.

Firmen wie Kontron bieten den Softwaresupport größtenteils inhouse an. Das Unternehmen hat mehr als 1000 Entwicklungsingenieure weltweit. Mehr als zwei Drittel arbeiten davon in der Softwareentwicklung. Damit kann Kontron seine SMARC-Module als applikationsfertige Plattformen mit einem hohen Support-Level anbieten.

* Hubert Hafner ist Produkt Marketing Manager Computer-on-Modules bei Kontron.

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