Interfacetechnik

Der Schlüssel zu mehr Effizienz in der Automation

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Selektives Abschalten

Das I/O-Modul trennt die Versorgung für Ein- und Ausgänge durch zwei hoch belastbare 10-A-Strompfade. Dies lässt ein selektives Abschalten zu und spart Einspeisemodule, schont folglich den Platzbedarf und verringert Planungs- ebenso wie Wartungsaufwände.

Das System besitzt einen Versorgungspfad, der den Betrieb von 64 Modulen mit einer einzigen Einspeisung am Koppler ermöglicht. Beides sorgt für äußerst kompakte Remote I/O-Stationen und vereinfacht ihre Auslegung.

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Der Hochgeschwindigkeits-Stationsbus arbeitet mit bis zu 256 DI/DOs in 20 µs. Mit seiner äußerst kurzen Reaktionszeit, der schnellen Abbildung von Prozessen und seinen hohen Leistungsreserven ist er zukunftssicher ausgelegt. Das formschlüssige, mechanisch querverriegelte Remote I/O-System ist für industrielle Zwecke besonders robust ausgelegt und wird rüttelsicher auf Tragschienen montiert. Das System verfügt über frei wählbare Sensoranschlussoptionen (2-, 3 plus FE-, 4-Leiter-Technik) und ist im erweiterten Temperaturbereich von –20 bis 60°C vollständig betriebsfähig.

Eine übersichtliche Farbkennzeichnung vereinfacht die Handhabung: Alle relevante Modulfunktionen lassen sich optisch leicht identifizieren. Orangefarbige Bedienelemente dienen dem intuitiven Handling. Die Module lassen sich werkzeuglos installieren und in ihrer Reihenfolge jederzeit ändern. Dies beschleunigt Wartungstätigkeiten an Maschinen und rationalisiert Umrüstungen von Anlagen.

Auch von den frei wählbaren Anschlussmöglichkeiten profitieren Anwender. Eine professionelle Planungssoftware vereinfacht die Planung der Station. Implementierte Funktionen sind 3-D-Ansichten, Bestückung auf Tragschiene, Beschriften mit Markierern, Export von CAD-Daten und nicht zuletzt die Überprüfung des korrekten Stationsaufbaus.

Varianten durch Parametrierung

Das Detmolder Unternehmen erzielt Variantenvielfalt seiner Module durch Parametrierbarkeit, nicht durch Artikelvielfalt – so gibt es pro Modul nur eine Artikelnummer für diverse Funktionen. Das erleichtert die Modulauswahl gleichwie die Planung und reduziert die Lagerhaltung. Verfügbar sind zudem umfangreiche Markierungsoptionen.

Übersichtlich gestalten lässt sich die Betriebsmittelkennzeichnung mit MultiCard: Markierer aus diesem System sind mit dem Drucker „PrintJet PRO“ und „PrintJet Advanced“ auch farbig druckbar. Dies gilt für Anschlussmarkierer, den 3-Modulmarkierern pro Modul oder den Schwenkmarkierer – Anwender können sie bedarfsgerecht individuell beschriften.

Fehlstecksicherheit gehört bei „u-remote“ zum selbstverständlichen Systembestandteil: Bis zu 64 individuellen Funktions- und vier Steckplatz-Kodierungen vermeiden Installationsfehler und helfen bei Servicetätigkeiten. Das Remote I/O-System mit Ethernet- sowie USB-Schnittstelle ist von akkreditierten Labors zertifiziert, das bezieht die Feldbusintegration zur SPS, die Produktnorm IEC 61131-2 ebenso wie die UL Zertifizierung ein. Via aufgedruckten QR-Code sind Installationsanweisungen oder technische Daten abrufbar und stehen Smartphones jederzeit bereit.

In verschiedenen Projekten werden auch eine Gesten- und Sprachsteuerung sowie MMI-Systeme wie Touchcreen und Taster getestet.

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