Interfacetechnik Der Schlüssel zu mehr Effizienz in der Automation

Redakteur: Kristin Rinortner

Das anwenderorientierte Remote I/O-System „u-remote“ bietet eine einfache und flexible Systemauslegung und sorgt bei werkzeugloser Installation für eine sichere, zuverlässige Inbetriebnahme und minimiert Stillstandzeiten von Maschinen und Anlagen.

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u-remote: Schmaler planen, einfacher installieren, schneller in Betrieb nehmen, Stillstände vermeiden.
u-remote: Schmaler planen, einfacher installieren, schneller in Betrieb nehmen, Stillstände vermeiden.
(Bild: Weidmüller)

Weidmüller hat Ende des vorigen Jahres mit der Auslieferung des zur SPS vorgestellten modularen Remote I/O-Systems „u-remote“ (gesprochen you remote – dein remote) begonnen. Der Name rührt vom u-förmigen Rahmen.

Dahinter stecken mit „Elektronischer Interfacetechnik“ die Automatisierungstechnik als reanimierter Unternehmensbereich sowie drei Jahre Marktforschung und Entwicklung. Es wurden 120 Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau nach ihren Bedürfnissen zu einem Feldbussystem befragt. Diese Anforderungen wurden umgesetzt. Herausgekommen ist ein Remote I/O-System mit steckbarer Anschlussebene und der derzeit schmalstem Bauform am Markt (11,5 mm Modulbreite), das den Bauraum spürbar verkleinert und dadurch Platz im Schaltschrank spart.

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Das System punktet mit einer schlanken Planung, einfachen Installation, schnellen Inbetriebnahme und dem Vermeiden von Stillständen.

Ein integrierter Web-Server vereinfacht die Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten. Eine werkzeuglose Installation und vorkonfektionierbare Verkabelung beschleunigen den Einbau im Schaltschrank sowie an der Maschine und Anlage. Der Verdrahtungs-, Installations- und Servicefreundlichkeit dient die einreihige Anschlussebene.

Die steckbare Anschlussebene ermöglicht den schnellen und sicheren Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen, bei gleichzeitig minimierter Fehlerquote in der Systemverdrahtung.

Dank der schmalen Bauweise und einer geringen Anzahl an Einspeisemodulen lassen sich Schaltschränke deutlich kleiner auslegen und erhöhen die Flexibilität bei ihrer Gestaltung.

Übersicht und intuitives Handling von vorkonfektionierten Leitungen verhindern Verdrahtungsfehler ebenso wie Fehldiagnosen, und im Wartungsfall vereinfacht das System den Austausch der Elektronik im laufenden Betrieb unter Spannung – bei stehender Verdrahtung (hot-swapping). Denn dank feststehender Modulbasis lässt sich die Elektronik wechseln, ohne die Kommunikationsanbindung oder die Versorgungsspannung zu unterbrechen. Jede Modulbasis vereint Hutschienenbefestigung, Funktionserdeanbindung, Elektronik und Kommunikationsanbindung.

Schmale Bauform mit hoher Verdrahtungsdichte

Das Remote I/O-System „u-remote“ präsentiert sich mit steckbarer Anschlussebene und derzeit schmalster Bauform sowie höchster Verdrahtungsdichte am Markt, das erlaubt deutlich kompaktere Schaltschränke: Bei einer Modulbreite von 11,5 mm senkt das System nicht nur den Platz- und Kostenbedarf, sondern eröffnet – mit höchster Kanaldichte – auch äußerst flexible Gestaltungsoptionen. Der anwen-derfreundliche, modulare Aufbau sowie der integrierte Web-Server von „u-remote“ dienen der schnellen Inbetriebnahme und einem einfachen Service:

Eine steckbare Anschlussebene erlaubt den zeitsparenden, fehlerfreien Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen. Für einfaches Handling und geringe Verdrahtungszeiten sorgt das zuverlässige und rüttelsichere Push-in-Anschlusssystem, es spart im Vergleich zu Zugfederklemmen bis zu 50% Zeitaufwand. Die einreihig ausgelegte Anschlussreihe überzeugt mit klarer, übersichtlicher Struktur – beim Verdrahten und Service gestaltet sich die Zuordnung zu den Schaltbildern einfach und weitgehend fehlerfrei.

Jedes Modul und jeder Kanal besitzt seine eigene danebenstehende LED, was sowohl Modul- als auch Kanaldiagnosen erheblich vereinfacht. Mit den in Standardfarben aufleuchtenden, frontseitig platzierten LEDs erkennt der Anwender auf einen Blick den Status der Module oder nimmt Diagnosen des I/O-Systems vor. Fehler lassen sich so eindeutig identifizieren und schnell beheben. Das System sieht auch bei Not-Aus noch den Zustand der einzelnen Module bzw. Kanäle.

Ein im Koppler integrierter Web-Server gestattet das Prüfen vor Ort oder aus der Ferne. Spezielle Software ist dazu nicht notwendig.

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