Elektromobilität Der Papst fährt jetzt elektrisch

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Renault hat Papst Benedikt XVI ein Elektrofahrzeug geschenkt, das speziell auf die Anforderungen des Papstes in Sachen Mobilität zugeschnitten ist. Ein weiteres Elektrofahrzeug erhielt das Gendarmeriekorps der Vatikanstadt.

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Der französische Autobauer Renault hat dem Vatikan zwei Elektroautos geschenkt, die speziell auf die Mobilitätsanforderungen des Papstes zugeschnitten sind. Renaults Chairman and Chief Executive Officer Carlos Ghosn übergab die Fahrzeuge während eines Besuches in der päpstlichen Sommerresidenz persönlich an seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.

Lithium-Ionen-Akkus sorgen für eine Reichweite von 170 km

Das erste Fahrzeug, das der Papst zur Reise in seine Sommerresidenz Castel Gandolfo nutzt, ist weiß mit dem päpstlichen Wappen auf den Türen. Es handelt sich um eine ökologisch und nachhaltige Version des Papamobils auf Basis des Kangoo Maxi Z.E. mit einer Länge von 4,6 m und 1,8 m Breite. Angetrieben wird das elektrische Papamobil von einem 44-kW-Elektromotor. Die Lithium-Ionen-Akkus sollen für eine Reichweite von rund 170 km (NEDC - New European Driving Cycle) sorgen. Das zweite Fahrzeug ist ähnlich aufgebaut, allerdings ist es blau mit weißen Streifen an der Seite und wird vom Gendarmeriekorps der Vatikanstadt genutzt.

Bequemer Einstieg dank weit öffnender Türen und elektrisch ausfahrbarer Trittbretter

Beide Fahrzeuge wurden zusammen mit dem französischen Karosseriehersteller Gruau entwickelt. Die exklusiven Spezialfahrzeuge haben vier Sitzplätze, wobei es sich bei den beiden Rücksitzen um sehr komfortable Einzelsitze handelt. Das Dach lässt sich öffnen und die hinteren Seitenscheinben entfernen. Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen und sind hinten angeschlagen und und elektrisch ausfahrbare Tritte sollen das Einsteigen erleichtern.

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