Datensicherheit Der IndependenceKey sperrt Datenspione zuverlässig aus

Redakteur: Franz Graser

Nach dem Bekanntwerden der PRISM-Ausspähaffäre sind Datenschutzlösungen sehr gefragt. Der Mehrwertdistributor Intellicomp antwortet auf diese Herausforderung mit einem USB-Stick namens IndependenceKey.

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Jeder IndepenceKey besitzt eine eigene Identität und eine sogenannte „Security Cap“. Dabei handelt es sich um einen ansteckbaren zweiten Sicherheitsstick, der einen kryptografischen Authentifizierungs-Chip und eine Hardware-Krypto-Engine enthält.
Jeder IndepenceKey besitzt eine eigene Identität und eine sogenannte „Security Cap“. Dabei handelt es sich um einen ansteckbaren zweiten Sicherheitsstick, der einen kryptografischen Authentifizierungs-Chip und eine Hardware-Krypto-Engine enthält.
(Bild: Intellicomp)

Der Distributor Intellicomp hat sich auf die Themen Daten- und Netzwerksicherheit spezialisiert. Mit dem IndependenceKey bietet Intellicomp nun ein zuverlässiges Security-Tool, das in der Schweiz hergestellt wird. Der aus Aluminium gefertigte USB-Stick verfügt über zwei USB-Schnittstellen (480 Mbps): eine zum Anschluss an das Computersystem und eine zweite zur Ankopplung weiterer USB-Geräte und IndependenceKeys (automatisches Pairing).

Mit nur einem Klick verschlüsselt der Anwender Dateien, Ordnerstrukturen oder ganze Massenspeicher wie Festplatten, USB-Sticks, SSD-Speichermedien, Fileserver oder angebundene Cloud-Speicher. Im Datenaustausch werden Absender und Empfänger der Daten schon während der Datenverschlüsselung angegeben und auszutauschende Dateien sind nur noch von den ausgewählten Personen lesbar. Damit ist ein Einblick oder die Änderung der Daten durch Dritte unmöglich.

Der Stick codiert jede Datei mit einem eigenen Schlüssel. Dabei kann die Originaldatei auf Wunsch spurlos und unwiederbringlich zerstört und durch die verschlüsselte Information ersetzt werden. Bei der Arbeit mit den Daten hinterlässt der Anwender auf seinem System keinerlei von Angreifern nutzbare Informationsspuren. Temporäre Dateien, die beispielsweise beim Öffnen eines Word-Dokuments entstehen, werden nicht auf der Festplatte, sondern in einem ebenfalls verschlüsselten und flüchtigen Arbeitsspeicher abgelegt. Diese sind nach dem Schließen der Datei nicht wiederherstellbar.

Mit dem IndependenceKey kann der Anwender auch verschlüsselte Informationen via E-Mail, Dropbox, Microsoft SkyDrive und jedem anderen Cloud-Speicher oder File-Sharing-Dienst versenden. Mandanten, Mitarbeiter und Kunden haben so die Möglichkeit, Daten sicher auszutauschen. Wahlweise kann der Anwender seine Kontakte auch in Gruppen zusammenfassen.

Über den hochsicheren Kennwortspeicher können Nutzer zudem Passwörter, Bank- und Zugangsdaten über die einfach zu bedienende grafische Oberfläche sicher aufbewahren und verwalten. Alle vertraulichen Daten sind gegenüber ungewolltem Zugriff sowie Viren, Trojanern, Man-in-the-Middle-Attacken und Ähnlichem geschützt.Verwenden zwei User je einen Stick, dann verbinden sie sich über ein verschlüsseltes Remote-Pairing.

Das Pairing der Sticks ist denkbar einfach. Physikalisch können die Sticks durch einfaches Zusammenstecken gepaart werden. Ebenso einfach geschieht der Schlüsselaustausch über das Internet. Hierzu tauschen die Besitzer der IndependenceKeys ihre Seriennummern telefonisch aus und tragen diese auf ihrem Stick ein. Das Pairing der Sticks erfolgt dann verschlüsselt über das Internet.

Im Notfall kann der Stick sich selbst zerstören

Der Key besitzt einen 700 MHz-Prozessor und gilt als das derzeit schnellste mobile Hardware-Verschlüsselungsgerät weltweit. Zusätzlich besitzt das Gerät einen Authentifizierungs- und Anti-Cloning-Chip sowie einen Encryption-Key-Generator. Letzterer stellt sicher, das jede Datei mit einem eigenen Schlüssel verschlüsselt wird.

Der aus Aluminium gefertigte Stick verfügt über zwei USB-Schnittstellen (480Mbps): eine zum Anschluss an das Computersystem; eine zweite zur Ankopplung weiterer USB-Geräte und IndependenceKeys (automatisches Pairing).
Der aus Aluminium gefertigte Stick verfügt über zwei USB-Schnittstellen (480Mbps): eine zum Anschluss an das Computersystem; eine zweite zur Ankopplung weiterer USB-Geräte und IndependenceKeys (automatisches Pairing).
(Bild: Intellicomp)

Jeder IndepenceKey besitzt eine eigene Identität und eine sogenannte Security Cap. Dabei handelt es sich um einen ansteckbaren zweiten Sicherheitsstick, der einen kryptografischen Authentifizierungs-Chip und eine Hardware-Crypto-Engine enthält. Die Security Cap fungiert als Backup-System für die gespeicherten Schlüsseldaten des IndepenceKey. Sie ist eine 1:1-Assoziation des dazugehörigen Sticks.

Auch die Sicherheit nach Verlust ist garantiert: Sollte ein Anwender seinen Key verlieren, kann er mittels Security Cap einen neuen Stick mit der Cap paaren und so wieder auf seine Daten zugreifen.

Der passwortgeschützte Stick kann sich nach mehrmaliger falscher Eingabe des Kennworts selbst zerstören. Sollte der Stick durch Dritte geöffnet werden, sorgen Sollbruchstellen für eine vollständige Zerstörung der Schlüsselspeicher.

„Der IndependenceKey ist nicht nur eine der sichersten Lösungen, die ich in zehn Jahren als IT-Sicherheits-Berater gesehen habe; er ist das benutzerfreundlichste Verschlüsselungs-Tool, das ich kenne“, erläutert Christian Nowitzki, Geschäftsführer von Intellicomp. „Mit dem IndependenceKey ist es jedem Nutzer möglich, ohne spezielle Vorkenntnisse hochsicher und ohne Angst vor Informationsverlust zu arbeiten, Daten verschlüsselt zu speichern und bei Bedarf mit anderen auszutauschen – sicherheitstechnisch eine Revolution.“

Der IndepencendeKey ist zum Preis von 250 Euro bei Intellicomp erhältlich.

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