Schaltkreisschutz

„Der europäische Markt bietet uns viel Potenzial“

| Redakteur: Hendrik Härter

Kevin Tseng, Geschäftsführer bei Brightking: „Auf der electronica wollen wir unsere Kunden und Distributoren von unseren Produkten überzeugen.“
Kevin Tseng, Geschäftsführer bei Brightking: „Auf der electronica wollen wir unsere Kunden und Distributoren von unseren Produkten überzeugen.“ (Bild: ELEKTRONIKPRAXIS)

Schaltkreisschutz für die Industrie: Das ist das Geschäftsfeld des taiwanischen Unternehmens Brightking. In Europa interessiert man sich vor allem für die wachsenden Märkte des E-Autos oder den erneuerbaren Energien.

Seit 2001 bietet das taiwanische Unternehmen Brightking unterschiedlichste Entwicklungen und Lösungen für den Schaltungsschutz. Anfangs ein „Ein-Produkt-Haus“ hat sich das Unternehmen zu einem wichtigen Player entwickelt, um für seine Industriekunden die volle Bandbreite an Schutzlösungen anzubieten.

Das Unternehmen bietet sechs verschiedene Produktgruppen für den Schaltungsschutz an. Niederlassungen hat Brightking vor allem in China und auf Taiwan; aber auch in den USA. In Europa werden die Produkte von Distributoren vertrieben. Geschäftsführer Kevin Tseng bestätigte auf Nachfrage, dass man „sein Geschäft weltweit ausbauen wolle.“ Dazu soll auch in diesem Jahr die electronica helfen, die man schon seit 10 Jahren regelmäßig besucht, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben aber auch neue Kunden zu akquirieren. Auf der Messe will man seine Distributoren treffen. Händler in Europa kommen neben Deutschland aus Polen, Italien, Großbritannien und Spanien. „Auf der electronica wollen wir zeigen, was wir in Sachen Schaltungsschutz können. Zudem zeigen wir unsere kompletten Entwicklungstools.“

Power Management und IT-Anwendungen

Wichte Anwendungen sind beispielsweise das Power Management für Leistungsmessgeräte oder die Stromversorgung von IT-Anwendungen. Aber auch der Markt der Automobilhersteller entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Standbein. Hier vor allem der lukrative Markt der Elektromobilität. Sei es die Batterie oder die Anzeigesysteme; sie alle benötigen Schutzsysteme, um vor Überspannung oder zu hohen Strömen geschützt zu sein. Der Umsatz des Unternehmens liegt laut Aussage von Tseng bei 70 Mio. US-Dollar. Aber auch hier will man in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen. „Der europäische Markt bietet für unsere Produkte ein hohes Potenzial. Vor allem ist es der Automobil-Markt; auch der Markt der erneuerbaren Energien, wie Photovoltaik und die LED-Beleuchtung, werden in den nächsten Jahren weiter stark wachsen“, unterstrich Kevin Tseng seine Pläne für Europa.

Zum Konzept von Brightking gehört es, das Wissen über Semikonduktor-Lösungen auszubauen, speziell mit eigenen Test- und Entwicklungs-Know-how. Dazu verfügt der Spezialist für den Schaltungsschutz über eigene Labore, um seinen Kunden von der ersten Idee, über das Prototyping bis zum fertigen Produkt zur Seite zu stehen. „Es hängt auch viel vom Preis ab, aber wir wollen unseren Kunden immer die beste Lösung anbieten“.

1000 Mitarbeiter in China

Für den Erfolg des Unternehmens gehören auch gut ausgebildete Mitarbeiter. Brightking schaut sich nicht nur auf dem chinesischen Markt nach geeigneten Mitarbeitern um, auch aus Taiwan bezieht man qualifizierte Leute. Sei es direkt von der Hochschule oder über die eigene Personalabteilung. Die meisten Mitarbeiter, es sind um die 1000, arbeiten in China. Auch Forschung und Entwicklung sind in China angesiedelt. Auch in den USA ist ein Labor angesiedelt. Auf die Frage, ob Brightking daran denkt, ein Labor oder gar Forschung und Entwicklung in Europa zu betreiben, lächelte Tseng nur: „Da schließe ich nichts aus!“

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