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Porsche Cayenne S E-Hybrid Der erste Plug-in-Hybrid in seinem Segment

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Der neue Porsche Cayenne S E-Hybrid wurde auf dem Automobilsalon in Paris vorgestellt. Seine Hochvolt-Batterie lässt sich sowohl am externen Stromnetz als auch während Fahrt aufladen.

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Der Porsche Cayenne S E-Hybrid: Die Gersamtleistung von 306 kW und das Drehmoment von 590 Nm ermöglichen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau.
Der Porsche Cayenne S E-Hybrid: Die Gersamtleistung von 306 kW und das Drehmoment von 590 Nm ermöglichen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau.
(Bild: Porsche)

Der technische Fortschritt im Vergleich zum bisherigen Cayenne S Hybrid fällt sehr deutlich aus: Der neue Cayenne S E-Hybrid hat eine Lithium-Ionen-Antriebsbatterie mit einem Energie-Inhalt von jetzt 10,8 kWh (zuvor: 1,7 kWh, aus einer Nickel-Metallhydrid-Batterie), die ein rein elektrisches Fahren über 18 bis 36 km ermöglicht – je nach Fahrweise und Topografie.

Damit lässt sich in vielen Fällen ein Großteil der Alltagsfahrten abdecken, und zwar ohne Kraftstoffverbrauch und ohne lokale Emissionen. Die Leistung der Elektromaschine hat sich von 34 auf 70 kW mehr als verdoppelt. Der Gesamtverbrauch beträgt jetzt 3,4 l/100 km statt bisher 8,2 l/100 km, was eine CO2-Emission von 79 g/km entspricht. Beim alten Modell waren es 193 g/km.

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Von 0 auf 100 km/h in 5,9 s

Der Antriebsstrang hat sich bereits im Panamera S E-Hybrid bewährt, wurde aber auf den Einsatz im Cayenne S E-Hybrid abgestimmt. Und wie bei diesem sind über das Gaspedal mit einem schaltbaren Druckpunkt die Kraftentfaltung der Elektromaschine sowie das Zuschalten des Verbrennungsmotors sehr fein dosierbar.

Die kombinierte Leistung des aufgeladenen Dreiliter-V6-Motors und der Elektromaschine von insgesamt 306 kW sowie ein Gesamtdrehmoment von 590 Nm ermöglichen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau: null bis 100 km/h in 5,9 s und eine Höchstgeschwindigkeit von 243 km/h. Die elektrische Höchstgeschwindigkeit beträgt 125 km/h.

Vernetzt ist der Cayenne S E-Hybrid über das serienmäßige Porsche Car Connect: Per Smartphone lassen sich beispielsweise die Daten zum Ladezustand oder zur Energieeffizienz abrufen oder die optionale Standklimatisierung steuern. Diese kühlt und heizt den Fahrzeuginnenraum bei ausgeschalteter Zündung – zum Temperieren vor der Fahrt, während das Fahrzeug noch mit dem Stromnetz verbunden ist. So wird dafür unterwegs keine Energie aufgewendet und die elektrische Reichweite steigt.

Details für ein perfektes Plug-in-Hybrid-Konzept

Die Lithium-Ionen-Batterie hat das gleiche Gehäuse wie im Panamera S E-Hybrid und ist ebenfalls unter dem Laderaumboden untergebracht. Sie verfügt jedoch über Zellen mit größerer Kapazität – 28 statt 24,5 Ah. Serienmäßig ist das Fahrzeug mit einem 3,6-kW-Ladegerät ausgestattet. Als Option ist ein gleichfalls integriertes Ladegerät mit einer Leistung von 7,2 kW erhältlich, das den Cayenne S E-Hybrid – einen entsprechenden Stromanschluss vorausgesetzt – doppelt so schnell auflädt wie mit dem serienmäßigen Ladegerät. In Deutschland beispielsweise in weniger als eineinhalb statt knapp drei Stunden.

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